Kommentar zu: Grundschule sagt Theaterbesuch ab
Christliche Bedenken

Der Besuch im Weihnachtsmärchen ist für viele Kinder ein prägendes Erlebnis, weil sie hier oft erstmals den Weg in das Theater finden. Diese spannende Erfahrung machen zu können, sollte für sie natürlich möglichst ohne Angst und Beklemmung möglich sein. Ob das Paderborner Theater mit der Wahl der »Weihnachtsgeschichte« von Charles Dickens eine glückliche Wahl getroffen hat, sei aufgrund der anspruchsvollen Thematik dahingestellt.

Donnerstag, 06.12.2018, 10:06 Uhr aktualisiert: 07.12.2018, 10:08 Uhr
Die Paderborner Inszenierung des Adventsstücks »Eine Weihnachtsgeschichte« von Charles Dickens wartet mit düsteren Geisterszenen wie dieser auf. Einige Eltern haben Bedenken. Foto: Tobias Kreft
Die Paderborner Inszenierung des Adventsstücks »Eine Weihnachtsgeschichte« von Charles Dickens wartet mit düsteren Geisterszenen wie dieser auf. Einige Eltern haben Bedenken. Foto: Tobias Kreft

Mit den drei Geistern, die den hartherzigen Protagonisten läutern, werden aber Figuren auf die Bühne geholt, die manchen Eltern aus christlichem Haus suspekt sind. An der Paderborner Lutherschule, der einzigen evangelischen Bekenntnisschule der Stadt, sind ihre Bedenken ernst genommen worden. Dass das Lehrerkollegium sich dort für eine Absage des bereits gebuchten Theaterbesuchs entschlossen hat, ist da konsequent.

Den übrigen Familien sei versichert, dass die Paderborner Inszenierung bei aller geheimnisvollen Düsternis ihren Kindern ein Erlebnis bietet, das nicht schreckt, sondern hoffentlich Appetit weckt.

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