Fr., 15.02.2019

Kommentar zum Bankgebührenvergleich Ein löbliches Beispiel

Symbolbild.

Symbolbild. Foto: dpa

Von Oliver Horst

Das Dickicht der verschiedenen Girokontomodelle wird für Kunden immer schwieriger zu durchdringen. Und die Suche nach dem besten Angebot für den eigenen Bedarf ist durch den Einfallsreichtum vieler Geldhäuser bei der Preisstruktur nicht leichter geworden: Neben monatlichen Kontoführungsgebühren und Jahresentgelten für Karten gibt es inzwischen Kosten für jede Geldabhebung am Automaten oder jeden Buchungsposten – nicht nur für Überweisungen, sondern sogar für Gutschriften!

Aber auch, wer nicht auf den letzten Cent schaut, fragt sich vielleicht eines Tages angesichts steigender Gebühren, ob es Zeit für einen Wechsel wird.

Die für den Strom- oder Gaspreisvergleich bekannten Portale sind da ein Vorbild – aber wegen ihrer Vermittlerrolle nicht immer ein gutes, weil es an Neutralität mangeln kann. Dass bei den Kontokosten jetzt größter Wert auf Objektivität und Transparenz gelegt wird, ist löblich. Klar ist aber, dass der Staat aktiv werden muss, wenn es an der Umsetzung weiter hapert. Hoffentlich macht das Beispiel dann Schule – denn etwa bei Energie geht es um weitaus mehr Geld.

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