Kommentar zum Massaker in Neuseeland
Nicht verbreiten!

Freitag, 15.03.2019, 17:43 Uhr aktualisiert: 15.03.2019, 17:46 Uhr
Neuseeland, Christchurch: Ein Polizist patrouilliert hinter einem Absperrband in der Nähe einer Moschee im Zentrum von Christchurch. Foto: dpa
Neuseeland, Christchurch: Ein Polizist patrouilliert hinter einem Absperrband in der Nähe einer Moschee im Zentrum von Christchurch. Foto: dpa

Solche Aufnahmen sollten wir in der Regel nicht herumschicken oder wiederveröffentlichen. Das Internet, in dem jeder einfacher als früher zum Videofilmer werden kann, hat an diesem Prinzip nichts geändert. Die Eindringlichkeit von Videos macht es nur noch wichtiger.

Terroristen, die meinen, der Welt eine Botschaft mitteilen zu müssen, werden dafür jeden Weg nutzen, der ihnen zur Verfügung steht. Früher waren dies Bekennerschreiben oder die Besetzung von Radiosendern und Fernsehstudios. Heute ist eine Direktübertragung bei Facebook naheliegend. So können die Täter mit ihrer Gewalt möglichst viele Menschen verstören und ihre Propaganda von sich geben.

Kehren wir also erst einmal vor unserer eigenen Tür und verbreiten die Bilder von menschenverachtenden Taten nicht weiter. Und als Nächstes fragen wir dann Facebook, warum die Bilder nicht schnell gelöscht werden.

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