Kommentar zum Digitalpakt
Noch manches im Argen

Nach einem ebenso langen wie weithin unverständlichen politischen Tauziehen kann der Digitalpakt nun endlich starten. Das ist eine gute Nachricht für alle Lehrer, die ihre Schüler auf die digitale Höhe der Zeit bringen wollen.

Freitag, 15.03.2019, 20:46 Uhr aktualisiert: 15.03.2019, 20:50 Uhr
Symbolbild. Foto: dpa
Symbolbild. Foto: dpa

Und es ist natürlich auch eine gute Nachricht für alle Schüler, die es viel zu häufig noch mit museumsreifen Computern und trägen Netzverbindungen im Unterricht zu tun haben. Fünf Milliarden Euro will sich der Bund die digitale Offensive kosten lassen. Allerdings verteilt auf fünf Jahre. Schon dieser Umstand zeigt, dass sich die Lage nicht auf einen Schlag verbessern wird.

Nun beginnen die Mühen der Ebene. Und die fangen auch bei den Lehrern selbst an. Um mehr digitale Kompetenzen zu vermitteln, müssen sie natürlich auch über solche verfügen. Hier liegt offenbar manches im Argen. Einer Untersuchung zufolge sind die staatlichen Ausgaben für Schulen langfristig deutlich gestiegen, die Mittel für die Fortbildung der Pädagogen jedoch gesunken. Dass muss sich schnell ändern, soll der Digitalpakt ein Erfolg werden. Das Geld dafür ist vorhanden.

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