Sa., 30.03.2019

Pro-Kommentar zu Gebühren für Polizeieinsätze Wer für den Kick sorgt, muss zahlen

Symbolbild.

Symbolbild. Foto: dpa

Von Hans Peter Tipp

Natürlich ist Fußball bei uns Teil der Alltagskultur und somit ein Fall für die Allgemeinheit. Aber was zu viel ist, ist zu viel. Und was rund um die Stadien, auf dem Weg dorthin, auf Bahnhöfen oder in den Zügen passiert, ist des Schlechten zu viel. Warum sollen wir alle dafür bezahlen, obwohl sich all das nicht ereignen würde, wenn kein Fußball wäre?

Und diejenigen, die für den Kick sorgten, geht das alles nichts an? Fair wäre es, wenn die Profiklubs, deren Geschäftsmodell ohne sicheres Umfeld so nicht florieren würde, einen Teil der Kosten für eben dieses Umfeld übernehmen. Dabei steht nicht das Gewaltmonopol des Staates auf dem Spiel.

Es geht auch nicht darum, den fußballspielenden Wirtschaftsunternehmen alle Lasten aufzubürden. Gewünscht ist eine angemessene Beteiligung an den besonderen Kosten bei sogenannten Risikospielen – nicht mehr als ein Akt der Solidarität mit der Allgemeinheit also. Zugrunde gehen wird der deutsche Fußball daran bestimmt nicht.

Lesen Sie auch den Contra-Kommentar.

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