Mo., 01.04.2019

Kommentar zur Bundeswehr Demagogische Genossen

Symbolbild.

Symbolbild. Foto: dpa

Von Werner Kolhoff

Der Satz »Für Töten und Sterben macht man keine Werbung« ist ein Satz voller Humanität. Aber so, wie ihn die Berliner SPD benutzt , ist er eine Demagogie erster Güte. Laut Parteitagsbeschluss der Hauptstadt-Sozialdemokraten soll die Bundeswehr an den Schulen nicht mehr für den Militärdienst werben dürfen. Die Bundeswehr, das ist jene Armee von jungen Männern und Frauen, die für Deutschland den Kopf hinhalten.

In dem Beschluss ist verschämt nur allgemein von »militärischen Organisationen« die Rede, als ob es mehrere davon gäbe. Nicht mal den Mut zur klaren Sprache haben sie bei den Genossen.

Man geht nicht zur Bundeswehr, um zu töten oder zu sterben. Sondern um zu helfen. Diese demokratische Armee ist in internationalen Friedensmissionen unterwegs oder schützt die Stabilität bedrohter Länder. Im Inland hilft sie, Katastrophen zu bewältigen. Und Deutschland weniger angreifbar zu machen.

Die Berliner SPD versucht, diese Aufgabe als amoralisch zu stigmatisieren. Frei nach dem alten Pazifistenmotto: Alle Soldaten sind Mörder. Nein, das sind sie nicht. Aber viele Berliner Genossen sind Sektierer.

 

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Mehr zum Thema

Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6512768?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198306%2F2269031%2F