Di., 14.05.2019

Meinung Ein bisschen Freiheit

Symbolbild.

Symbolbild. Foto: dpa

Von Andreas Kolesch

Wenn sich immer nur die Bedenkenträger durchsetzen, wird jedweder Fortschritt unmöglich gemacht. Deshalb ist es zu begrüßen, dass der Weg zum Moped-Führerschein mit 15 bundesweit geebnet wird. Für die jungen Leute bedeutet das nicht nur ein bisschen mehr Freiheit in der Freizeit, sondern auch Zeitersparnis auf dem Weg zur Schule oder zur Lehrstelle – zumindest auf dem Land. Die Modellversuche, die es in einer Reihe von Bundesländern ja schon gibt, lassen auch nicht erwarten, dass es nun allerorten zum Verkehrschaos durch Moped-Rowdys kommen wird.

Zurück zu den Bedenkenträgern: Wenn die Nahverkehrsverbände einen Ausbau des Bus- und Bahnnetzes lieber sähen als den Führerschein mit 15, dann tun sie das vor allem im eigenen Interesse. Und dass die Unfallzahlen steigen, wenn schon mit 15 gefahren werden darf, kann auch nicht verwundern: Wer nicht fährt, kann auch nicht verunglücken.

Und nicht zu vergessen: Schon mit 17 darf der Autoführerschein fürs zunächst begleitete Fahren gemacht werden. Da kann sich frühzeitige Fahrpraxis auf dem Moped oder Roller durchaus auszahlen.

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