Sa., 25.05.2019

Kommentar zur Datenschutzgrundverordnung Gut so!

Auf einer Internetseite ist ein Button zum «Datenschutz und Sicherheit» zu sehen (Symbolbild).

Auf einer Internetseite ist ein Button zum «Datenschutz und Sicherheit» zu sehen (Symbolbild). Foto: Lars Rohrandt

Von Edgar Fels

Groß war die Aufregung, als vor einem Jahr die Datenschutzgrundverordnung – kurz DSGVO – an den Start ging: Klingelschilder sollten angeblich abgebaut werden, kleinere Firmen sahen sich in ihrer Existenz bedroht, viele fürchteten satte Geldstrafen, Horden von Abmahnanwälten würden durchs Land ziehen, Vereine aufgeben.

Heute ist klar: Die Horrorszenarien sind nicht eingetreten. Inzwischen hat sich die Aufregung gelegt. Und die meisten Menschen sind froh, wenn ihre Daten nicht für jedermann einsehbar sind. Ohnehin richtet sich die DSGVO vor allem gegen US-Giganten wie Facebook, Google und Co. Weil sie Daten für passgenaue, gewinnbringende Werbung einsetzen, sind sie an möglichst vielen persönlichen Infos interessiert. Ihr Datenhunger soll gezügelt werden.

In manchen Fällen aber, etwa bei Vereinen, ist die DSGVO über das Ziel hinausgeschossen. Dennoch ist sie ist ein gutes und wichtiges Gesetz. Sie schützt uns Bürger davor, dass mit unseren Daten gegen unseren Willen Missbrauch betrieben wird. Datenschutz hat es schon früher gegeben. Jetzt hat er für das Zeitalter der Digitalisierung ein Update erhalten. Gut so!

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