Kommentar zum Prozessauftakt im Fall Lügde
Endlich mal eine gute Nachricht

Der Lügde-Prozess wird wohl schneller enden als gedacht. Drei Geständnisse machen die Beweisaufnahme viel einfacher und ersparen lange Befragungen missbrauchter Kinder.

Donnerstag, 27.06.2019, 21:00 Uhr
Auf dem Richtertisch liegt ein Teil der Akten im Missbrauchsfall Lügde. Foto: Christian Althoff
Auf dem Richtertisch liegt ein Teil der Akten im Missbrauchsfall Lügde. Foto: Christian Althoff

Klar: Die Angeklagten erhoffen sich dafür einen Rabatt, und der steht ihnen laut Gesetz auch zu. Aber viel wird das nicht werden, und im Fall von An­dreas V. dürfte es unerheblich sein, ob er 13 oder 14 Jahre bekommt. Denn ihm droht anschließend die Sicherungsverwahrung, und die bedeutet wahrscheinlich einen Lebensabend hinter Gittern. Diesem Schicksal versucht Mario S. zu entgehen, indem er sich so gibt, wie er es gestern tat.

In jedem Fall ist den Opferfamilien mit den Geständnissen eine große Last genommen. Endlich mal eine gute Nachricht im Fall Lügde!

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