Di., 23.07.2019

Kommentar zum Bahnhofscheck Das reicht längst nicht

Der Bahnhof in Willebadessen.

Der Bahnhof in Willebadessen. Foto: Marius Thöne

Von Jan Gruhn

Verglichen mit den Leuten an Rhein und Ruhr geht’s uns in Ostwestfalen-Lippe ziemlich gut – nicht nur, was den Bahnverkehr angeht.

Im Westen Nordrhein-Westfalens ist das Chaospotenzial auf der Schiene deutlich größer. Trotzdem darf in Düsseldorf und Berlin nicht vergessen werden, dass auch große und kleine Städte im ländlichen Raum auf eine attraktive Alternative zum Auto angewiesen sind. Auch hier wird der Platz in den Innenstädten knapp, auch hier müssen Abgaswerte dringend reduziert werden.

Doch es reicht nicht zu erklären: Die Fahrt in einem Zug macht genauso viel Spaß wie die Fahrt in einem Auto. Denn im Zweifel sagen die Menschen dann: Na gut, bleibe ich halt beim Auto. Die Fahrt auf der Schiene muss mittelfristig besser sein. Das heißt, dass es flächendeckendes WLAN geben muss. Bahnhöfe müssen sauber und vor allem sicher sein. Der ÖPNV für den Weg zum Bahnhof und wieder zurück muss ausreichend und sinnvoll getaktet sein.

Und die Tarife müssen (anders als bisher) für alle Kunden leicht verständlich und erschwinglich sein. Solange das noch nicht der Fall ist, wartet eine Menge Arbeit auf Bund und Land.

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