Do., 22.08.2019

Kommentar zu Veganem für Babys Das Leben vermasselt

Symbolbild.

Symbolbild. Foto: dpa

Von Matthias Meyer zur Heyde

Richtig so. Oder nein: 300 Stunden soziale Arbeit dafür, dass man einem Menschen die uneingeschränkte Teilhabe am Leben vermasselt hat, sind wohl doch eine viel zu milde Strafe. Das Baby, das von seinen australischen Eltern vegan ernährt wurde, bis in letzter Sekunde die Ärzte dazwischengingen, wird sich erholen, was Skelett und Muskulatur angeht – die infolge der Mangelernährung versäumte Entwicklung seines Gehirns holt es nie wieder auf.

Dabei ist es so einfach. 1. Die Evolution hat den Menschen als Allesfresser konzipiert. 2. Obst +  Gemüse + Fleisch = natürliche Ernährung. Egal was Esoteriker daherschwafeln. 3. Auf Beton gezüchtetes Fleisch ist kein Fleisch, sondern mit Chemie gestrecktes Wasser. Tierquälerei-Ware. Man erkennt sie am Preis: billig! billig! billig! Und nach dem Braten braucht man ein Elektronenrastermikroskop, will man das Kotelett in der Pfanne wiederfinden.

Seit Jahr und Tag wird gewarnt, an Kindern, an körperlich noch reifenden Menschen, auszulassen, was in intellektuellen Zirkelschlüssen vegan erbrütet wurde. Aber die Unbelehrbaren sterben nie aus. Deswegen noch mal: 300 Sozialstunden sind zu wenig.

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