Kommentar zu Harry und Meghan
Die Freiheit eines modernen Paares

Ein Land in Aufruhr – aber eben nicht im Vorfeld des Brexits, der das Leben von Millionen Briten verändern wird. Sondern wegen des Rückzugs der Nummer sechs in der Thronfolge aus seinen offiziellen Pflichten. Wer bisher Zweifel daran hatte, wie wichtig die Briten ihr Königshaus nehmen, wird eines Besseren belehrt.

Donnerstag, 09.01.2020, 20:43 Uhr aktualisiert: 09.01.2020, 20:46 Uhr
Prinz Harry und Herzogin Meghan. Foto: dpa
Prinz Harry und Herzogin Meghan. Foto: dpa

Prinz Harry und seine Frau Meghan  wollen nicht mehr am royalen Pomp teilnehmen. Für viele Briten ist das ein Schlag, weil Harry sehr beliebt ist und gerade bei Veteranen- und Armeeterminen in herzlicher Manier in die Fußstapfen seiner Großmutter trat. Meghan ist mit den englischen Traditionen offenbar nie so warm geworden, dass sie ihre persönliche Freiheit opfern wollte.

Und? Gut so. Ein modernes Paar, das finanziell längst auf eigenen Beinen steht. Das nicht – wie Andrew und Edward im Schatten ihres Bruders Charles – im alltäglichen Händeschütteln und Banddurchschneiden dahindümpeln will. Das selbst über sein soziales Engagement entscheiden möchte. Es gibt zwei, nein fünf Menschen, die einem jetzt leid tun können. Prinz William, seine Frau Kate und ihre drei Kinder werden jetzt noch mehr im Fokus stehen.

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