Kommentar zur Zahl der Verkehrstoten
Eine Frage der Perspektive

Der niedrigste Stand seit 60 Jahren: 3046 Verkehrstote hatte die Bundesrepublik im vergangenen Jahr zu beklagen. Kein Grund zum Jubeln, denn jeder Einzelne ist einer zu viel. Und es gab 384.000 Verletzte bei Unfällen.

Dienstag, 14.07.2020, 19:57 Uhr
Symbolbild. Foto: Jörn Hannemann
Symbolbild. Foto: Jörn Hannemann

Die Aufgaben sind klar definiert. In den Verkehrsräumen unserer Städte werden stehende, einparkende und rangierende Autos immer mehr zum Problem. Gefahren sind nicht zu sehen, schwächere Verkehrsteilnehmer werden von stärkeren zum Ausweichen gezwungen, immer wieder fahren Autos auf die Radspuren – und Radler von Radwegen auf die Straße.

Radwege, Parkplätze und Fahrbahnen brauchen mehr Distanz zueinander. Dann führt auch eine unachtsam geöffnete Autotür nicht gleich zum ernsten Unfall. So bitter das manchem ankommen mag: Für Abstand und Übersichtlichkeit müssen zwangsläufig manche Parkplätze an Eng- und Gefahrenstellen weichen.

Über allem aber steht die eigene Verantwortung: „Wer am Verkehr teilnimmt, hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.“ Steht in der Straßenverkehrsordnung – und sollte selbstverständlich sein.­

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