Kommentar zu Familien in Corona-Zeiten
Sehr bequeme Lösung

Da erschließen sich Ursache und Wirkung auf Anhieb: Wer mehr zu Hause hockt, kommt auch viel häufiger in Versuchung, sich die Zeit mit digitalen Spielen zu vertreiben. In früheren Zeiten stöhnten die Eltern darüber, dass der Nachwuchs zu oft vor dem Fernsehgerät klebte – heute vergessen Kinder und Jugendliche die Zeit bei Spielen auf dem Tablet, der Konsole, dem Smartphone oder anderen Geräten.

Mittwoch, 29.07.2020, 20:00 Uhr aktualisiert: 30.07.2020, 09:18 Uhr
Symbolbild. Foto: dpa
Symbolbild. Foto: dpa

Die Corona-Krise hinterlässt also auch beim Medienkonsum deutliche Spuren. Doch die Frage ist: Wie gehen wir als Familie damit um? Beugen wir uns den leichten Lösungen, wenn die Langeweile den Alltag zu belasten droht und der Nachwuchs mit dem Gedaddel schnell ruhig gestellt werden kann? Wer versteht nicht die Eltern, die mit ihren Jobs und der Kinderbetreuung seit Monaten jonglieren müssen?

Aber die bequeme Lösung ist eben nicht immer die beste. Eltern sollten genau darauf schauen, welche Spiele ausgewählt werden – auch da gibt es sinnvolle und unsinnige Inhalte. Zudem hilft ein klares Zeitmanagement, den unkontrollierten Medienkonsum zu verhindern. Damit genug Raum für andere Aktivitäten bleibt.

 

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