Kommentar zur Continental-Werksschließung
Laschet bringt es auf den Punkt

Wenn ein CDU-Mann, der Ministerpräsident eines industriegeprägten Bundeslandes ist, einem börsennotierten Unternehmen „kalten Kapitalismus“ vorwirft, muss schon etwas vorgefallen sein.

Montag, 28.09.2020, 04:00 Uhr aktualisiert: 28.09.2020, 04:40 Uhr
NRW-Ministerpräsident Armin Laschet spricht bei einer Demonstration von Continental-Mitarbeitern gegen die geplante Schließung des Werkes in Aachen. Foto: Andreas Hermann
NRW-Ministerpräsident Armin Laschet spricht bei einer Demonstration von Continental-Mitarbeitern gegen die geplante Schließung des Werkes in Aachen. Foto: Andreas Hermann

Und wenn dieses Unternehmen nach der Äußerung Armin Laschets auf Tauchstation bleibt und nicht reagiert, spricht das ebenfalls nicht dafür, dass in diesem Fall alles koscher ist.

Schwarze Zahlen

Noch im Mai hatte Continental-Chef Wolfgang Schäfer erklärt, man verfüge über 6,8 Milliarden Euro Liquidität, darunter 2,5 Milliarden Bargeld, und komme gut durch die Krise. Und jetzt?

Jetzt soll in Aachen ein Werk mit 1800 Arbeitsplätzen plattgemacht werden , das nach Angaben der Regierung zuletzt schwarze Zahlen schrieb. Wie man das nennt? Laschet hat es auf den Punkt gebracht.

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