Kommentar zum TV-Film „Ökozid“
Grüner wird‘s nicht – oder doch?

Könnte man sich ein Land ausdenken, in dem der mit Zwangsgebühren finanzierte Öffentlich-Rechtliche Rundfunk das eigene Land in einem Film vor Gericht stellt? Es gibt nur ein Land auf der Welt, in dem das möglich ist: Deutschland.

Montag, 16.11.2020, 21:42 Uhr aktualisiert: 16.11.2020, 23:46 Uhr
Angela Merkel (Martina Eitner-Acheampong), Bundeskanzlerin a.D., im Gespräch mit den Richtern in einer Szene des Justizdramas „Ökozid“. Im Rahmen eines Themenabends «Klimakrise» zeigt die ARD am 18. November dieses Filmprojekt von Andres Veiel. Der Film spielt 2034.
Angela Merkel (Martina Eitner-Acheampong), Bundeskanzlerin a.D., im Gespräch mit den Richtern in einer Szene des Justizdramas „Ökozid“. Im Rahmen eines Themenabends «Klimakrise» zeigt die ARD am 18. November dieses Filmprojekt von Andres Veiel. Der Film spielt 2034. Foto: Julia Terjung/rbb/zero one film/

In „Ökozid“ muss sich Angela Merkel im Jahr 2034 dafür verantworten, dass ihre Regierung damals – aus Sicht der Macher des Films und ihres fragwürdigen Beraters also heute – zu wenig für Klimaschutz getan habe.

Warum der Berater fragwürdig ist? Weil Jürgen Resch Chef der höchst umstrittenen „Deutschen Umwelthilfe“ ist – eines Abmahnvereins, der mit dem Verbandsklagerecht im Rücken Krieg gegen Autos und Autofahrer führt. Die „Deutsche Umwelthilfe“ ist eine Art Erfüllungsgehilfin der Grünen, weil sie mit ihren Klagen gegen Kommunen „Verkehrswenden“ zulasten von Autofahrern und Pendlern juristisch und auch politisch erzwingt – und damit zur Verödung der Innenstädte beiträgt.

Dass die ARD einen Film wie „Ökozid“ produziert, sollte niemanden erstaunen. Denn jüngst hat das Ergebnis einer internen Umfrage unter dem journalistischen Nachwuchs der ARD für Aufsehen gesorgt. Würden nur die ARD-Redaktionsvolontäre bei der Bundestagswahl abstimmen, käme das linke Lager auf mehr als 90 Prozent. 57,1 Prozent votieren für die Grünen, 23,4 Prozent für die Linkspartei und 11,7 Prozent für die SPD.

Und wer sagt eigentlich, dass dieses Resultat nicht auch annähernd herauskäme, wenn alle ARD-Journalisten befragt würden?

Gar nicht mal so Science-Fiction wie „Ökozid“ ist dieses Szenario: Eine medial aufgeblasene radikale Minderheit will aus einem Industrieland mit 83 Millionen Einwohnern ein Versuchsgebiet machen, in dem der Hygiene und dem Klimaschutz alles andere untergeordnet wird.

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