Kommentar zum Juwelen-Diebstahl in Dresden
Viel zu klären

Dieser Kunstdiebstahl versetzte nicht nur dem sächsischen Selbstverständnis einen schweren, bis heute spürbaren Schlag, sondern fügte auch dem materiellen und immateriellen Vermögen des wiedervereinigten Deutschlands einen schmerzhaften Verlust zu.

Dienstag, 17.11.2020, 21:32 Uhr
Das Silbervergoldete Zimmer im Dresdner „Historischen Grünen Gewölbe“ (Aufnahme von 2006).
Das Silbervergoldete Zimmer im Dresdner „Historischen Grünen Gewölbe“ (Aufnahme von 2006). Foto: epd

Juwelen, Schmuck und Steine aus dem Grünen Gewölbe – Dresdener Bürger retteten diese in den Bombennächten des Februar 1945 unter Einsatz ihres Lebens. Jetzt sind sie verschollen. Die kriminelle Energie eines arabisch-stämmigen Clans obsiegte über die schlampigen Sicherheitsvorkehrungen im Grünen Gewölbe. Ein städtisches Versagen, lokal aufzuklären. Aber über Dresden hinaus gibt es weit mehr zu klären. Wie kann es sein, dass sich ein Clan, dem offenbar zahllose Verbrechen bis hin zum Diebstahl der Gold-Münze aus dem Bode-Museum zur Last gelegt werden, ausbreitet wie eine Krake? Aus Parallelgesellschaften erwuchsen Banden und Verbrecherclans, die sich für ihr verbrecherisches Tun sogar Konzernstrukturen gaben.

Wir haben weggesehen. Der Verlust der Dresdener Schätze war und ist kein unabwendbares Ereignis. Er ist der schmerzhafte Beweis dafür, was im Umgang mit Clans schief läuft und was sie anrichten in diesem Land.

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