Kommentar zur Impfzentren-Planung
Der Anfang vom Ende?

Bei der Suche nach geeigneten Standorten für die geplanten Corona-Impfzentren ist in NRW mächtig Dampf auf dem Kessel. Und das ist auch gut so. Bis Mitte De­zember sollen landauf, landab Ein­richtungen geschaffen worden sein, in denen Millionen Menschen gegen das Virus geimpft ­werden können. Das ist eine Mammutaufgabe.

Freitag, 20.11.2020, 08:02 Uhr aktualisiert: 20.11.2020, 08:36 Uhr
Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Christoph Schmidt/dpa

 

Hier Gas zu geben, Zeit, Kraft, Kompetenz, Ideen­reichtum, Improvisationsvermögen, Geschick und Geld zu ­investieren, ist angesichts der nach wie vor hohen Infektionszahlen, angesichts der vielen Erkrankten und Toten, der massiven gesellschaftlichen Einschränkungen, der dramatischen wirtschaftlichen Probleme und, ja, auch der inzwischen leider alltäglich gewordenen Angst richtig, wichtig, quasi alternativlos.

Die Nachricht, dass in absehbarer Zeit vermutlich Impfstoffe verfügbar stehen werden, macht Mut. Die Tatsache, dass die Landesregierung offenbar noch vor Weihnachten eine flächendeckende Impfarchitektur aufgebaut sehen will, ist ein zusätzlicher Hoffnungsschimmer. Passend zu Weihnachten könnte damit der Anfang vom Ende der Virus-Krise langsam in Sicht kommen.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7686411?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198306%2F2269031%2F
Maskenattest: Diagnose nennen ist nicht Pflicht
Beschäftigte in den Ordnungsämtern kontrollieren - wie hier in Pforzheim - die Maskenpflicht.
Nachrichten-Ticker