Kommentar zur Lage in Myanmar
Den Diktator isolieren

Als vor dreieinhalb Jahren in Myanmar Angehörige der muslimischen Minderheit der Rohingyas gefoltert, beraubt, viele Frauen vergewaltigt, auch Kinder und Greise ermordet und schließlich eine Million außer Landes getrieben wurden, gab es weltweiten Protest, der aber nach einiger Zeit wieder verebbt ist. Von Bernhard Hertlein 
Sonntag, 28.03.2021, 20:56 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 28.03.2021, 20:56 Uhr
Demonstranten halten sich während eines Protests gegen die Militärjunta in Myanmar an den Händen.
Demonstranten halten sich während eines Protests gegen die Militärjunta in Myanmar an den Händen. Foto: dpa
Als sich das Militär im südostasiatischen Land vor zwei Monaten an die Macht geputscht hat, gab es wieder Protest. Auch er drohte – angesichts anderer wichtiger Themen – schon aus den Schlagzeilen zu verschwinden. Ob es dem Protest gegen die Tötung von 328 Demonstranten, davon etwa 100 allein an diesem Wochenende, und gegen mehr als 3000 Verhaftungen anders ergehen wird? Die Hoffnung stirbt zuletzt, heißt es. Und in diesem Fall gibt es Grund zur Hoffnung.
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