Kommentar zu deutsch-chinesischen Verhandlungen
Gefährliche „Soft-Power“

Lange Zeit setzte Berlin darauf, wirtschaftliche Annäherung produziere partnerschaftliche Beziehungen zu China. Von Claudia Kramer-Santel 
Donnerstag, 29.04.2021, 00:32 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 29.04.2021, 00:32 Uhr
Bundeskanzlerin Angela Merkel vor der 6. Plenarsitzung der deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen
Bundeskanzlerin Angela Merkel vor der 6. Plenarsitzung der deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen Foto: imago images/photothek
Dies hatte teils mit den gigantischen Handelschancen zu tun, teils aber auch mit der mittlerweile als hoffnungslos naiv entlarvten Sicht, mit wachsendem Wohlstand werde der diktatorische Staat automatisch in einen Sog des Wandels gezogen. Weit gefehlt. China fährt innenpolitisch einen knallharter Kurs gegenüber Minderheiten und schränkt Bürgerrechte generell massiv ein. Je mächtiger die Wirtschaft, desto autoritärer die Lenker in Peking.
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