Mo., 11.02.2019

Zwölf Stunden lang: bundesweite Online-Aktion zum europäischen Tag des Notrufes NRW-Feuerwehren twittern live

41 Feuerwehren beteiligen sich auf Twitter.

41 Feuerwehren beteiligen sich auf Twitter. Foto: dpa

Düsseldorf (dpa/WB). Am ersten bundesweiten »Twittergewitter« von Berufsfeuerwehren wollen Brandbekämpfer aus 16 Städten in Nordrhein-Westfalen teilnehmen. Zwölf Stunden lang sollen unter »#112live« Berichte von Notfall-Einsätzen über den Kurznachrichtendienst abgesetzt werden. An der bundesweiten Aktion nehmen heute 41 Berufsfeuerwehren zwischen 8 bis 20 Uhr teil.

In NRW wollen sich Aachen, Bochum, Bonn, Bottrop, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Köln, Leverkusen, Mülheim, Oberhausen, Ratingen, Solingen und Wuppertal beteiligen. Der heutige Montag, 11. Februar, ist – passend zur Notrufnummer 112 – zum zehnten Mal der europäische Tag des Notrufs.

Die Feuerwehr Düsseldorf etwa will live aus der Leitstelle auf der Hüttenstraße twittern. »In dieser bislang einmaligen bundesweiten Aktion möchten wir den Menschen draußen zeigen, was die Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner hier in Düsseldorf täglich leisten«, erklärte David von der Lieth, Leiter der Düsseldorfer Feuerwehr. Den Einsatzkräften aus der Landeshauptstadt folgen etwas mehr als 6500 Twitter-User.

Öffentlichkeit erreichen

Die Feuerwehr in Berlin twittert bereits seit zehn Jahren und hat inzwischen mehr als 112.000 Follower. Laut Sprecher Frederic Finner ist der Nachrichtenkanal ein wichtiges Instrument, um die Öffentlichkeit zu erreichen.

Als zum Beispiel im heißen Sommer 2018 Wälder im Berliner Nachbarland Brandenburg in Flammen standen und Brandgeruch über der Stadt hing, twitterte die Feuerwehr, dass keine Gesundheitsgefahr bestehe. Danach sei die Zahl der besorgten Anrufer zurückgegangen, sagte der Sprecher.

Keine Notrufbearbeitung auf Twitter

Auf dem Twitterkanal der Berliner Feuerwehr finden Interessierte Nachrichten zu aktuellen Einsätzen und Wissenswertes rund um die Arbeit der Retter. Dort gibt es zum Beispiel den Hashtag »#Gerätefreitag«, an dem – wie der Name schon sagt – Einsatzgeräte vorgestellt werden. Doch trotz der Bedeutung des Kurznachrichtedienstes betonen die Berliner: »Keine Notrufbearbeitung auf diesem Kanal. Bitte wählen Sie in Notfällen die 112.«

Wer das »Twittergewitter« in einer bestimmten Stadt folgen will, sollte nach dem Städtenamen plus Notrufnummer als Hashtag suchen. Für Bochum wäre das also »#bochum112«, für Essen »#essen112«.

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