Di., 23.04.2019

50 Menschen mussten am Montag ihre Wohnungen verlassen – Feuer wurde vermutlich durch Maschinenbrand ausgelöst Großbrand in Hamm: Sechs Menschen verletzt

Bei einem Brand in einem Metallverarbeitungsbetrieb in Hamm ist am Montag eine riesige Rauchwolke entstanden.

Bei einem Brand in einem Metallverarbeitungsbetrieb in Hamm ist am Montag eine riesige Rauchwolke entstanden. Foto: dpa

Großalarm für die Feuerwehr in Hamm: Am Ostermontag gerät die Lagerhalle eines Metallverarbeitungsbetriebs in Brand. Rund 50 Menschen müssen ihre Wohnungen verlassen. Polizeiangaben zufolge wurde das Feuer durch einen Maschinenbrand ausgelöst.

Hamm (WB). Nach einem Brand in einem Metallverarbeitungsbetrieb in Hamm können die Anwohner in ihre Häuser zurückkehren. Mehrere Gebäude im Umfeld des Betriebs waren am Ostermontag evakuiert worden. Etwa 50 Menschen kamen während der Löscharbeiten in einer Schule unter, wie die Feuerwehr mitteilte.

Nachlöscharbeiten bis in die Morgenstunden

Bei dem Brand wurden am Ostermontag drei Mitarbeiter, ein Feuerwehrmann und zwei Personen, die sich in der Nähe des Gebäudes aufhielten, leicht verletzt. Am Montagabend gegen 19.30 Uhr war das Feuer laut Feuerwehr unter Kontrolle.

Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in die Morgenstunden an. Ersten Ermittlungen zufolge hatte ein Maschinenbrand das Feuer ausgelöst, wie ein Sprecher der Polizei am Dienstag mitteilte. Die näheren Hintergründe seien indes noch unklar.

Betriebshalle stand vollständig in Flammen

Drei Mitarbeiter hätten noch vergeblich versucht, die Flammen am Montagmittag zu löschen, hieß es. Bei Eintreffen der Feuerwehr habe die Betriebshalle bereits vollständig in Flammen gestanden. In der Halle waren nach Polizeiangaben chemische Stoffe und Gasflaschen gelagert.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden Anwohner aufgerufen, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Auch wenn der Brandgeruch über Stunden in der Luft lag, waren die Ergebnisse der Luftmessungen nach Angaben der Feuerwehr unauffällig. Insgesamt waren 400 Einsatzkräfte vor Ort. Die Schadenshöhe war zunächst unbekannt.

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