Keine Touristen betroffen – Staatsanwaltschaft untersucht Unglücksursache
Ein Toter und sechs Verletzte bei Seilbahn-Unfall in der Schweiz

Engelberg (dpa). Bei einem Arbeitsunfall an einer Schweizer Seilbahn ist ein Mann ums Leben gekommen. Sechs weitere wurden verletzt, zwei davon schwer, wie die Polizei im Kanton Obwalden am Mittwoch berichtete.

Mittwoch, 05.06.2019, 14:23 Uhr
Nach dem Unfall untersuchen Polizisten den abgesperrten Unglücksort. Foto: Urs Flueeler/KEYSTONE/dpa
Nach dem Unfall untersuchen Polizisten den abgesperrten Unglücksort. Foto: Urs Flueeler/KEYSTONE/dpa

Touristen waren bei dem Unfall in der Region Engelberg-Titlis in der Zentralschweiz nicht betroffen – an der Seilbahn waren Wartungsarbeiten durchgeführt worden. Deswegen hing laut Polizei keine Gondel an dem Förderseil.

Der Unfall passierte, als eine temporäre Abspannung riss und die Arbeiter von dem Förder- und einem Entlastungsseil getroffen wurden, wie die Polizei berichtete. Ein Mann sei noch an der Unfallstelle gestorben. Die Verletzten seien mit Hubschraubern geborgen und in Krankenhäuser im Tal geflogen worden.

Das Unglück ereignete sich an der Gondelbahn »Titlis-Express« zwischen Engelberg und Trübsee auf der Gerschnialp rund 35 Kilometer südlich von Luzern am Vierwaldstättersee. Die Gerschnialp liegt auf etwa 1300 Metern Höhe über dem Engelbergertal. Die Staatsanwaltschaft von Obwalden untersuche zusammen mit dem Forensischen Institut Zürich nun die Unglücksursache, so die Polizei.

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