Mo., 14.10.2019

Suchaktion in Schleswig-Holstein gegen 1.30 Uhr abgebrochen Frau und Kind im Watt vermisst

Feuerwehrfahrzeuge stehen an einem Deich bei Brunsbüttel.

Feuerwehrfahrzeuge stehen an einem Deich bei Brunsbüttel. Foto: Karsten Schröder/dpa

Brunsbüttel (dpa). Einsatzkräfte haben in der Nacht zum Montag vergeblich nach einer im Watt vor Brunsbüttel vermissten Frau und ihrem achtjährigen Sohn gesucht.

Zuvor hatte die 19-jährige Tochter der Vermissten die Behörden alarmiert, nachdem die Frau mit dem Kind im Watt verschwunden war, wie der Kreisfeuerwehrverband Dithmarschen am Montag mitteilte. Warum die Frau in der Dunkelheit ins Watt ging, war zunächst unklar.

Mehr als zwei Stunden lang wurden ein Gelände zwischen einem Yachthafen und dem Elbfähranleger in Brunsbüttel sowie die Elbe von Rettungskräften der Feuerwehr, Seenotrettungskreuzern der DGZRS (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) sowie Wasserschutzpolizei-Booten abgesucht. Gesucht wurde auch mit Hilfe von Wärmebildkameras und Nachtsuchgerät.

Fußspuren im Watt, Kleidungsstücke sowie Schuhe an einer Buhne hätten darauf hingedeutet, dass sich die Frau und der Junge in Wassernähe aufgehalten hätten, teilte die Feuerwehr mit. Gefunden wurde niemand. Gegen 1.30 Uhr wurde nach Absprache mit der Polizei die Suche abgebrochen.

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