Mo., 27.01.2020

«Geschockt und traurig» Japanische Stadt Kobe trauert um NBA-Legende Kobe Bryant

Basketball-Superstar Kobe Bryant ist bei einem Hubschrauberabsturz in Kalifornien ums Leben gekommen.

Basketball-Superstar Kobe Bryant ist bei einem Hubschrauberabsturz in Kalifornien ums Leben gekommen. Foto: Richard Vogel

Von dpa

Kobe (dpa) - Auch die zentraljapanische Hafenstadt Kobe, nach deren berühmtem Rindfleisch Bryants Eltern ihren Sohn benannt hatten, trauert um den tödlich verunglückten Basketball-Star Kobe Bryant.

«Wir sind geschockt und traurig, von seinem plötzlichen Tod zu hören», erklärte Tetsunori Tanimoto von der «Kobe Beef Marketing and Distribution Promotion Association» nach Angaben der örtlichen Tageszeitung «Kobe Shimbun». Laut Bryants offizieller NBA-Biografie hatten die Eltern die Bezeichnung Kobe auf einer Speisekarte gelesen.

Kobe Bryant war 2001 zum Botschafter der Hafenstadt ernannt worden. Drei Jahre zuvor hatte er die Stadt besucht, um für die Opfer einer Erdbebenkatastrophe, die die Stadt 1995 heimgesucht hatte, zu spenden.

Man sei Bryant «sehr dankbar, dass er geholfen hat, den Namen «Kobe Beef» in der Welt zu verbreiten», so der Verband weiter. Kobes Vater, Joe Bryant, war ebenfalls ein früherer NBA-Spieler und hatte später mehrere Teams in Japans Basketball-Liga trainiert.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Mehr zum Thema

Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7221029?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198306%2F2509831%2F2618490%2F