Vorläufige Einigung
Streik der Drehbuchautoren in Hollywood abgewendet

Einigung im letzten Moment: Wochenlang hatten die Drehbuchautoren in Hollywood mit den Produzenten verhandelt, ein Streik stand kurz bevor. Doch dann wurde doch noch ein Deal erreicht.

Dienstag, 02.05.2017, 15:42 Uhr aktualisiert: 02.05.2017, 15:44 Uhr
Drehbuchautoren streiken 2008 vor dem Eingang der Filmstudios von Paramount Pictures in Los Angeles.
Drehbuchautoren streiken 2008 vor dem Eingang der Filmstudios von Paramount Pictures in Los Angeles. Foto: Kevork Djansezian

Los Angeles (dpa) - In letzter Minute ist ein Streik der Drehbuchautoren in Hollywood abgewendet worden.

Zwischen der Autorengewerkschaft Writers Guild und den Film- und Fernsehproduzenten (Alliance of Motion Picture and Television Producers) sei eine vorläufige Einigung über einen neuen Vertrag mit einer Laufzeit von drei Jahren erzielt worden, berichteten US-Medien am Dienstag. Bei einem Streik wären zunächst vor allem die täglichen Late-Night-Shows betroffen gewesen und hätten Wiederholungen senden müssen.

Es seien «nie dagewesene Zugeständnisse» erzielt worden, teilte die Writers Guild mit. Allerdings: «Haben wir alles bekommen, was wir wollten? Nein. Alles, was uns zusteht? Sicher nicht.» Trotzdem habe die Mehrheit der Mitglieder den Vereinbarungen zugestimmt.

Die Verhandlungen für die mehr als 13 000 Autoren liefen bereits seit März. Die Schreiber forderten Gehaltserhöhungen und Zuschüsse für die Krankenversorgung. Die aktuellen Verträge liefen um Mitternacht in der Nacht zum Dienstag aus. Erstmals seit fast zehn Jahren drohte ein Streik. Zuletzt waren die Schreiber 2007 und 2008 für 100 Tage im Ausstand.

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