Jahreswechsel
Mindestlohn steigt auf 9,19 Euro

Berlin (dpa) - Geringverdiener mit einem Einkommen auf Niveau des Mindestlohns verdienen ab 1. Januar 35 Cent mehr pro Stunde. Die gesetzliche Lohnuntergrenze wird von 8,84 Euro brutto auf 9,19 Euro angehoben. Die Gewerkschaften pochen auf einen späteren deutlich stärkeren Anstieg. Finanzminister Olaf Scholz hatte sich bereits im Oktober für 12 Euro Mindestlohn ausgesprochen. Hiervor warnen die Arbeitgeber. Ab dem 1. Januar 2020 beträgt der Mindestlohn brutto 9,35 Euro je Arbeitsstunde.

Donnerstag, 27.12.2018, 11:58 Uhr aktualisiert: 27.12.2018, 12:04 Uhr

Kommentare

Ralf Becker  schrieb: 01.01.2019 10:43
Mindestlohn ist die falsche Stellschraube
Der Mindestlohn ist die falsche Stellschraube, weil wir weltweit ein völlig falsch funktionierendes Geldwesen haben. Bei diesem funktioniert Sparen nur mit Verschuldung, die die Politik mit immer mehr Staatsschulden oder mit der expansiven Geldpolitik künstlich generiert.

Der Mindestlohn scheint es zu unterstellen, dass wir eine Marktwirtschaft hätten, die nur geringfügige Korrekturen bräuchte. In Wirklichkeit müssen die weltweiten Schulden immer schneller ansteigen und dadurch werden ein weltweiter Finanzcrash, ein Klima-Kollaps bzw. ein Weltkrieg immer wahrscheinlicher.

Wir sollten besser den Stecker rausziehen und auf die expansive Geldpolitik verzichten.
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