Mo., 17.06.2019

Zünden von Pyrotechnik in Remscheid Kennzeichen überklebt, Schüsse in die Luft: Hochzeits-Einsätze in NRW

Symbolbild.

Symbolbild. Foto: Jörn Hannemann

Düsseldorf (dpa/lnw). Die Polizei musste in Nordrhein-Westfalen am vergangenen Wochenende erneut wegen ausufernder Hochzeitsfeiern einschreiten. In Gladbeck stellten die Beamten eine Schreckschusswaffe samt Munition sicher, nachdem Zeugen berichtet hatten, dass Hochzeitsgäste in die Luft geschossen hätten. Gegen einen 23-Jährigen aus Gladbeck wurde ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.

In Remscheid fielen Teilnehmer eines Hochzeitskorsos durch Lärmbelästigung und das Zünden von Pyrotechnik auf. Die Polizei überprüfte sechs Autos und deren Insassen und schrieb eine Strafanzeige. Am Samstagabend war die Polizei bereits in einem ähnlichen Fall in Remscheid unterwegs gewesen. Da war es laut Zeugenaussagen zu mehreren gefährlichen Verkehrssituationen gekommen. Die Beamten kontrollierten 14 Autos und deren Insassen.

Zudem kontrollierte die Polizei Hochzeitsgesellschaften in Duisburg, ermahnte Brautpaare und Gäste und händigte Flyer aus. In einem Fall war das Kennzeichen des Brautpaar-Autos überklebt. Nachdem der Bräutigam den pinkfarbenen Aufkleber entfernt hatte, durfte das Paar laut Polizei zusammen mit rund 30 weiteren Autos zur Hochzeitsfeier starten. In zwei anderen Fällen kassierten Fahrer Anzeigen, weil sie bei Rot über die Ampel gefahren waren.

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