NRW-Wirtschaftsminister stellt sich hinter Fleischunternehmer
Pinkwart: „Hetzjagd“ auf Tönnies beenden

Rheda-Wiedenbrück/Düsseldorf (dpa). Der nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart hat sich hinter den Fleischunternehmer Clemens Tönnies gestellt.

Freitag, 03.07.2020, 10:47 Uhr aktualisiert: 03.07.2020, 10:50 Uhr
Andreas Pinkwart (FDP), Wirtschaftsminister von Nordrhein-Westfalen. Foto: dpa
Andreas Pinkwart (FDP), Wirtschaftsminister von Nordrhein-Westfalen. Foto: dpa

„Wir sollten die öffentliche Hetzjagd auf das Unternehmen und den Unternehmer Tönnies beenden“, sagte der FDP-Politiker der „Rheinischen Post“. Der Minister ergänzte: „Die Branche insgesamt kann nicht so weiter arbeiten wie bisher und auch aus dem Umgang mit der Corona-Krise müssen klare Schlussfolgerungen gezogen werden. Dies hat Herr Tönnies eingeräumt, und er stellt sich seiner Verantwortung.“

Im Stammwerk des Tönnies-Fleischkonzerns in Rheda-Wiedenbrück hatten sich im Juni weit mehr als 1000 Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert . Der betroffene Kreis Gütersloh unterliegt noch immer einem sogenannten Lockdown, um das Infektionsgeschehen zu begrenzen

Kommentare

Matthias F.  schrieb: 03.07.2020 20:22
Welche Hetzjagd?
Die einzige Hetzjagd, die tatsächlich stattfindet, ist eine Hetzjagd auf Menschen aus dem Kreis Gütersloh. Das gehört als erstes abgestellt, dann kann man über den Rest reden!
Denis  schrieb: 03.07.2020 15:33
.... und wenn sich die ganze Aufregung gelegt hat, wird weiter gemacht wie bisher.

Wenn die "Hetzjagt" wirklich beendet werden soll, liegt an es Tönnies & Co (sowie der Politik) mehr zu tun als Versprechungen zu machen. Als erstes könnte der Tönnies-Clan sich ihrer verantwortug stellen, und die Kosten für die gesamten erforderlichen Maßnahmen (aus privater Tasche) übernehmen (nicht nur die kosten für die Tests). Das geht ganz schnell, erfordert keine Jahrelange Planung und wäre ein gutes Zeichen.

Die Bürder aufzufordern die "Hetzjagt" zu beenden damit dann alle wieder weg schauen können, zeigt ganz deutlich, auf welcher Seite einige Politiker stehen.

Krauses Willy  schrieb: 03.07.2020 14:44
Herr Pinkwart hat recht. Vor allem die linken Kollegen aus Bielefeld zeichnen sich mittlerweile durch eine ekelhafte Hetzkampagne gegen Tönnies aus. Anscheinend gilt in diesem Lager die Würde für Menschen nicht, wenn man als Staatsfeind Nr. 1 aus der Landwirtschaft kommt, aus der Lebensmittel- und Fleischindustrie oder mit Autos zu tun hat.
3 Kommentare
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