Die Pandemie und ihre Folgen für Ostwestfalen-Lippe, Deutschland und die Welt
Coronavirus-Newsblog: Strengere Regeln in Frankreich - 213 Infizierte im neuen Zeltlager auf Lesbos - Zahlen aus OWL

Bielefeld (WB/dpa). Das Coronavirus hat die Gesellschaft und das Leben eines jeden Einzelnen verändert. Wie geht es weiter? Verfolgen Sie die wichtigsten Entwicklungen in unserem Newsblog für Ostwestfalen-Lippe, Deutschland und die Welt.

Samstag, 19.09.2020, 06:00 Uhr aktualisiert: 19.09.2020, 21:02 Uhr
Die Pandemie und ihre Folgen für Ostwestfalen-Lippe, Deutschland und die Welt : Coronavirus-Newsblog: Strengere Regeln in Frankreich - 213 Infizier...
Symbolbild Foto: dpa

Infos zum Coronavirus

Eine Auswahl an Telefon-Hotlines: Unabhängige Patientenberatung Deutschland: 0800 011 77 22; Einheitliche Behördenrufnummer: 115 (www.115.de); Bundesministerium für Gesundheit (Bürgertelefon): 030 346 465 100; neue Telefonnummer des NRW-Bürgertelefons zum Corona-Virus: 0211/91191001 (montags bis freitags 8 bis 18 Uhr); oder per E-Mail unter corona@nrw.de

Hier gibt es eine Übersicht der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore, die Coronainfektionen und -todesfälle weltweit zeigt .

Und hier gibt das Robert-Koch-Institut einen Überblick der Coronavirus-Infizierten in Deutschland . Das RKI hat Fragen und Antworten rund um den Coronavirus zusammengestellt und aktualisiert diese fortlaufend.  Die Übersicht gibt es hier .

Lesen Sie hier  Teil 1 des Newsblogs (26. Februar bis 14. März) , hier  Teil 2 (15. März bis 6. April) , hier   Teil 3 (6. April bis 30. April) ,  hier  Teil 4 (1. Mai bis 9. Mai) , hier  Teil 5 (10. Mai bis 1. Juni) , hier  Teil 7 (18. Juni bis 22. Juni) , hier  Teil 8 (23. Juni bis 5. Juli) , hier  Teil 9 (6. bis 21. Juli) , hier  Teil 10 (22. Juli bis 19. August)  und hier Teil 11 (20. August bis 14. September) .

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NEWSBLOG

Samstag, 19. September

21.01 Uhr: Strengere Regeln in Frankreich

Angesichts stark steigender Zahlen verhängen immer mehr Städte und Departements in Frankreich strengere Regeln. Ab Montag sind im Departement Indre-et-Loire in der Mitte des Landes Tanzabende und von Studenten organisierte Abende verboten, ebenso Aperitifs, Umtrunke und Snacks im Stehen. Untersagt werden zudem Essensplatten für mehrere. Bars in geschlossenen Räumen ohne Sitzmöglichkeiten bleiben zu. Toulouse, Nizza, Bordeaux und Marseille haben bereits ähnliche Regeln eingeführt.

Die französischen Behörden melden einen neuen Höchstwert von 13.498 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden.

20.04 Uhr: 213 Infizierte im neuen Zeltlager auf Lesbos

Nach dem verheerenden Brand im Camp Moria sind inzwischen knapp drei Viertel der 12.000 obdachlos gewordenen Migranten in ein provisorisches Zeltlager gezogen. Coronainfizierte werden in einem abgetrennten Teil des Lagers isoliert.  Bisher seien die Tests bei 213 Menschen positiv ausgefallen .

19.27 Uhr: Spahn: Gesundheitssystem nicht überlastet

Das deutsche Gesundheitssystem ist derzeit trotz steigender Infektionszahlen noch nicht überlastet. Mit fast 2300 Neuinfektionen an einem Tag sei zwar der höchste Wert seit April erreicht worden, schreibt Gesundheitsminister Spahn bei Twitter. Aktuell könne das deutsche Gesundheitssystem mit der Situation umgehen, doch die Dynamik in ganz Europa besorge. Er appellierte erneut an die Bürger, Abstand zu halten, Mund-Nase-Schutz zu tragen und die Hygiene-Regeln zu beachten.

Unter Deutschlands Nachbarländern ist derzeit besonders Frankreich stark betroffen. Am Freitagabend meldeten die französischen Gesundheitsbehörden 13.215 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. 

18.27 Uhr: Zahlen aus OWL

Bielefeld
aktuell infiziert: 56 (-5) 
Fälle insgesamt: 820 (+5)
davon Todesfälle: 9

Kreis Paderborn
aktuell infiziert: 43 
Fälle insgesamt: 805
davon Todesfälle: 34

Kreis Höxter
aktuell infiziert: 15 
Fälle insgesamt: 430
davon Todesfälle: 18

Kreis Gütersloh 
aktuell infiziert: 32 
Fälle insgesamt: 2926 (+3)
davon Todesfälle: 20

Kreis Herford 
aktuell infiziert: 32 
Fälle insgesamt: 603
davon Todesfälle: 8

Kreis Lippe 
Der Kreis Lippe hat Samstag keine aktuellen Zahlen veröffentlicht.

Kreis Minden-Lübbecke 
Der Kreis Minden-Lübbecke hat Samstag keine aktuellen Zahlen veröffentlicht.

16.54 Uhr: Laschet hört Handballern zu

Ministerpräsident Armin Laschet war am Morgen auf Stippvisite in Barres Brauwelt in Lübbecke , um sich dort mit Vertretern der heimischen Handball-Bundesligisten auszutauschen und sich ihre Sorgen in der Corona-Pandemie anzuhören. Der CDU-Politiker betonte, wie wichtig es sei, vor Ort Gespräche zu führen, um zum Umgang mit Corona Detailfragen zu klären, schließlich sei die Situation überall anders. „So wird die nächste Verordnung besser.“

13.35 Uhr: 94-Jährige stirbt mit Corona

In Bielefeld gibt es einen weiteren Corona-Todesfall. Wie die Stadt mitteilt, ist eine 94-jährige Frau ist in Zusammenhang mit Corona gestorben. Damit gibt es in Bielefeld seit Beginn der Pandemie neun Corona-Tote.  Stand Samstag, 10 Uhr , vermeldet das Gesundheitsamt fünf Neuinfektionen. So gibt es einen neuen bestätigten Fall am Gymnasium Brackwede. Die Kontaktnachverfolgung des Gesundheitsamtes läuft.

11.50 Uhr: Polen verzeichnet Höchstwert bei nachgewiesenen Neuinfektionen

Polen hat so viele neue Corona-Fälle registriert wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Am Samstag verzeichneten die Behörden 1002 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden, wie das Gesundheitsministerium in Warschau mitteilte. Der Schwerpunkt der nachgewiesenen Neuinfektionen lag mit 149 Fällen in Kleinpolen im Süden des Landes, aber auch die Region um Lublin im Osten (122) und Pommern (96) waren stark betroffen. Der bisherige Rekordwert wurde am 21. August erfasst, er betrug 903 Neuinfektionen.

Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums sagte, es gebe keine großen lokalen Epidemieherde. «Die Werte, die wir jetzt sehen, sind ein Ergebnis davon, dass die Menschen zum normalen Alltagsleben und zur Arbeit zurückgekehrt sind Es geht um das, was wir auch auf den Straßen sehen: mehr Menschen, mehr Kontakte.»

In Polen haben sich nach offiziellen Angaben bislang 78.330 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert. 2282 Menschen starben demnach in Zusammenhang mit dem Virus. Polen hat rund 38 Millionen Einwohner.

11.14 Uhr: Zahl der Infektionen steigt in Gelsenkirchen massiv 

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Gelsenkirchen ist massiv angestiegen und nähert sich der wichtigen Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) lag die sogenannte Sieben-Tages-Inzidenz am Samstag in Gelsenkirchen bei 44,1 - eine Woche zuvor lag der Wert noch bei 10,7. Schon ab 35 Fällen pro 100.000 Einwohner müssen Kommunen in NRW mit den zuständigen Landesbehörden konkrete Gegenmaßnahmen abstimmen. Zudem sind ab diesem Wert keine Zuschauer etwa bei Fußball-Bundesligaspielen mehr erlaubt. Der FC Schalke 04 hat sein erstes Heimspiel der Saison am nächsten Samstag gegen Werder Bremen.

Sollte die wichtige Kennziffer der Neuansteckungen auf 50 steigen, kündigte die Stadt «einschneidende Einschränkungen» an. Die Stadt Gelsenkirchen hatte bereits am Freitag mitgeteilt, dass größere private Feiern zu einer Verbreitung des Coronavirus beigetragen hätten.

11.10 Uhr: Paul-Ehrlich-Institut: Impfstoff-Zulassung Ende 2020 oder Anfang 2021

Das Paul-Ehrlich-Institut rechnet weiterhin mit einer Zulassung von Corona-Impfstoffen für Ende 2020 oder Anfang 2021. Derzeit befänden sich neun Impfstoff-Kandidaten in der abschließenden klinischen Phase III, sagte Instituts-Chef Klaus Cichutek den Sendern RTL und ntv. Zwar sei der Zeitpunkt Spekulation, «aber rechnen wir mal Ende diesen Jahres, mit Beginn des nächsten Jahres mit den ersten Zulassungen.» Diese Einschätzung vertritt das Paul-Ehrlich-Institut - das deutsche Bundesinstitut für Impfstoffe - unverändert seit längerer Zeit.

Auch bei einer Zulassung von Impfstoffen zu diesem Zeitpunkt werde es noch mehrere Monate dauern, bis in Deutschland ein Impfstoff flächendeckend zu Verfügung stehe. Dann sei es Aufgabe des Robert-Koch-Instituts, für Deutschland zu entscheiden, welche Bevölkerungsgruppen zuerst geimpft werden sollten. «Ich nehme an, dass noch einige Monate im nächsten Jahr ins Land gehen, bis wir von flächendeckender Verfügbarkeit reden. Weltweit kann das den größten Teil des nächsten Jahres, wenn nicht das gesamte nächste Jahr in Anspruch nehmen», sagte Cichutek.

Der Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts rechnet für Deutschland bei Corona mit einer großen Impf-Bereitschaft. «Ich glaube, dass die Menschen einen großen Bedarf an Impfstoffen sehen. Wir sehen das im Paul-Ehrlich-Institut daran, dass wir bereits beim Beginn erster klinischer Prüfungen sehr viele Anfragen hatten über Freiwillige, die gerne hätten teilnehmen wollen an den ersten klinischen Prüfungen.»

Das Paul-Ehrlich-Institut stehe dafür, dass man bei der Zulassung des neuen Impfstoffs dieselbe Sorgfalt walten lasse wie sonst üblich: «Da werden keine Abstriche gemacht.» Man werde bei der Zulassung erste Wirksamkeitsdaten haben, auch Informationen über mittelfristige Sicherheiten. Aber: «Wir haben natürlich kein vollständiges Bild. Das wird sich erst nach der Einführung der Impfung im breiten Maßstab dann ergeben. Deswegen ist es wahrscheinlich, dass wir zu einer Zulassung mit Auflagen greifen müssen, um dann weitere Daten noch während der Einführung der Impfung zu erheben.»

10.48 Uhr: Spahn: Gesundheitssystem trotz Corona-Anstiegs noch nicht überlastet

Das deutsche Gesundheitssystem ist derzeit trotz steigender Corona-Infektionszahlen noch nicht überlastet. Mit fast 2300 Neuinfektionen an einem Tag sei zwar der höchste Wert seit April erreicht worden, schrieb Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Samstag bei Twitter. «Aktuell kann unser Gesundheitssystem gut mit der Situation umgehen, aber die Dynamik in ganz Europa besorgt», fügte er hinzu. Er appellierte erneut an die Bürger, Abstand zu halten, Mund-Nase-Schutz zu tragen und Hygiene-Regeln zu beachten.

Der Bonner Virologe Hendrik Streeck hatte in der vergangenen Woche im Interview mit dem «Handelsblatt» erklärt, Deutschland sei derzeit in der Lage, die Pandemie «vergleichbar gut zu managen». Er sagte: «Man muss nicht mehr das ganze Land lahmlegen.»

Unter Deutschlands Nachbarländern ist derzeit besonders Frankreich stark betroffen. Am Freitagabend meldeten die französischen Gesundheitsbehörden einen neuen Höchstwert von 13.215 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. Einreisebeschränkungen und Grenzkontrollen wie im Frühjahr plant die Bundesregierung momentan aber nicht.

5.23 Uhr: Fast 2300 Corona-Neuinfektionen in Deutschland - höchster Wert seit Ende April

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus hat erneut deutlich die Schwelle von 2000 übersprungen und den höchsten Wert seit Ende April erreicht. Innerhalb eines Tages meldeten die Gesundheitsämter in Deutschland 2297 neue Corona-Infektionen , wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstagmorgen bekanntgab.

Der Höhepunkt bei den täglich gemeldeten Neuansteckungen hatte Ende März/Anfang April bei mehr als 6000 gelegen. Die Zahl war dann in der Tendenz gesunken und im Juli wieder gestiegen. Im August lag die Zahl der Fälle dann einmal bei knapp über 2000 (2034). Die Zahl der erkannten Neuinfektionen ist auch davon abhängig, wie viele Menschen getestet werden.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich nach den Zahlen des RKI mindestens 270.070 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert (Datenstand 19.9., 0.00 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 9384. Seit dem Vortag wurden sechs Todesfälle mehr gemeldet. Bis Donnerstagmorgen hatten rund 239.800 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen in Deutschland laut Lagebericht vom Freitag bei 1,16 (Vortag: 1,07). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwas mehr als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Zudem gibt das RKI in seinem aktuellen Lagebericht ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Der Wert bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert bei 1,21 (Vortag: 1,15). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor acht bis 16 Tagen.

1.25 Uhr: US-Gesundheitsbehörde nimmt Empfehlung für weniger Tests zurück

Die US-Gesundheitsbehörde CDC hat ihre umstrittene Empfehlung zurückgenommen, Coronavirus-Tests bei Personen ohne Symptome zurückzufahren. In einer Aktualisierung der CDC-Richtlinien vom Freitag heißt es nun wieder, dass auch sie getestet werden sollen, wenn sie Kontakt mit Infizierten hatten. Die CDC hatte das Dokument am 24. August geändert und erklärt, ein Test sei in diesen Fällen nicht unbedingt nötig, wenn man keine Symptome aufweise - außer bei Menschen, die zu Risikogruppen gehörten.

Diese Einschätzung geriet unter heftige Kritik von Experten. Jetzt geht die CDC auf deren Argumente ein. Da es eine erhebliche Gefahr der Coronavirus-Übertragung durch Personen ohne Krankheitssymptome gebe, seien Tests auch bei ihnen notwendig, heißt es ausdrücklich in einer «Klarstellung».

Freitag, 18. September

22.44 Uhr: Trump: Impfstoff für jeden Amerikaner im April

US-Präsident Donald Trump hat verkündet, dass das Land bis April kommenden Jahres genug Corona-Impfstoffe für alle Amerikaner haben werde. Es ist ein ambitioniertes Ziel, da bisher noch kein Impfstoff zugelassen wurde. Experten von Trumps Regierung hatten bisher gesagt, dass es eher bis zur Jahresmitte 2021 dauern werde, bis jeder eine Impfung bekommen könne. «Wir gehen davon aus, genug Impfdosen für jeden Amerikaner zum April zu haben», sagte Trump nun am Freitag im Weißen Haus.

Die Verteilung der Impfstoffe solle binnen 24 Stunden nach der Zulassung beginnen, erklärte er. Er bekräftigte seine früheren Angaben, dass bis zum Jahresende 100 Millionen Impfdosen ausgeliefert werden sollen. Experten gehen davon aus, dass man zwei Mal mit mehreren Wochen Abstand geimpft werden muss.

Die Corona-Krise mit fast 200.000 Todesfällen in den USA ist zu einem wichtigen Thema im Wahlkampf ums Weiße Haus geworden. Trump hatte mehrfach davon gesprochen, dass ein Impfstoff noch bis Ende Oktober zugelassen werden könnte - und damit vor der Präsidentenwahl am 3. November. Der Republikaner Trump liegt in Umfragen hinter dem demokratischen Herausforderer Joe Biden zurück.

21.30 Uhr: Slowakische Corona-Testdaten geraten ungesichert ins Internet

Wegen eines Datenlecks im staatlichen Gesundheitssystem sind persönliche Daten von nahezu 400.000 auf das Coronavirus getesteten slowakischen Bürgern ungesichert ins Internet geraten. Das bestätigte das Nationale Zentrum für Gesundheitsinformationen NCZI am Freitag. Das Leck sei aber inzwischen repariert worden, erklärte NCZI-Chef Peter Bielik vor Journalisten. Auf den Fehler hatte eine Gruppe sogenannter ethischer Hacker aufmerksam gemacht.

«Wir hatten gar nicht die Absicht gehabt, nach den Daten zu suchen, es war reiner Zufall, dass wir auf sie bei einer einfachen Google-Suche im Internet gestoßen sind», erklärte IT-Spezialist Pavol Luptak dem Nachrichtenportal Pravda.sk bereits am Donnerstag. Es seien überhaupt keine speziellen Hackerkenntnisse notwendig gewesen, um an die Daten zu gelangen.

Er und seine Kollegen hätten probeweise die Datensätze von 130.000 Patienten heruntergeladen und dann die Behörde auf das Leck aufmerksam gemacht. Die Daten - unter anderem Namen, Geburtsdaten, Adressen, Testergebnisse, Krankheitsverläufe und andere Labordaten - wollten sie wieder löschen. Die Öffentlichkeit sei erst informiert worden, nachdem die Behörde das Datenleck geschlossen hätte, sagte Luptak.

21.29 Uhr: Stadt Köln verfügt: Keine Zuschauer bei Köln gegen Hoffenheim

Der 1. FC Köln darf sein Bundesliga-Auftaktspiel an diesem Samstag (15.30 Uhr) gegen die TSG 1899 Hoffenheim nun doch nicht wie geplant vor 9200 Zuschauern austragen. Die Stadt Köln verfügte am Freitagabend, keine 20 Stunden vor dem Anpfiff, dass die Fußball-Partie im Rhein-Energie-Stadion wegen der steigenden Corona-Inzidenzzahl nicht mit Fans ausgetragen werden darf. Von dem Publikumsverbot sei auch eine Veranstaltung am Sonntag in der Lanxess-Arena betroffen, teilte die Stadt am Abend mit. Die Entscheidung erfolgte in Abstimmung mit dem Land Nordrhein-Westfalen. Vom 1. FC Köln gab es dazu zunächst keine Reaktion.

20.29 Uhr: Niederlande verschärfen Maßnahmen in großen Städten

In Amsterdam, Rotterdam und weiteren großen Städten der Niederlande werden die Schutzvorkehrungen gegen das Coronavirus verschärft. In insgesamt sechs besonders betroffenen Regionen dürfen Gaststätten künftig ab Mitternacht keine Gäste mehr einlassen und müssen um 1.00 Uhr schließen, wie die Regierung am Freitag in Den Haag mitteilte. Die Maßnahmen treten demnach am Sonntagabend in Kraft. Feiern mit mehr als 50 Personen sind ab dann verboten. Das gilt auch für Feste im Freien.

Für Veranstaltungen mit mehr Teilnehmern, etwa Konzerte, müssen Genehmigungen beantragt werden. Die Behörden in Amsterdam verfügten zusätzlich, dass die Parks nachts geschlossen werden, um illegale Partys zu verhindern.

19.27 Uhr: Madrid kündigt wegen rasch steigender Corona-Zahlen Absperrungen an

In der spanischen Hauptstadt Madrid sollen ab Montag sechs Stadtteile und sieben Kommunen im Umland zur Eindämmung der Corona-Pandemie teilweise abgesperrt werden. Sie dürften dann nur noch für dringende Angelegenheiten betreten oder verlassen werden - etwa für die Arbeit, für Arztbesuche, die Schule oder nach einer Vorladung der Justiz. Das kündigte die Regionalpräsidentin Isabel Ayuso am Freitag an. Ähnliche Absperrungen gibt es auch in anderen Teilen des Landes, etwa auf Mallorca.

Die Bewohner könnten weiterhin ihre Häuser verlassen und sich innerhalb ihrer abgesperrten Wohnquartiere frei bewegen, betonte die Regionalpräsidentin. An privaten Treffen dürften nicht mehr als sechs Personen teilnehmen, in öffentlichen Einrichtungen seien nur noch 50 Prozent der Kapazität erlaubt. Parks würden geschlossen.

Betroffen seien Wohngebiete, in denen die Zahl der Neuinfektionen bei mehr als 1000 pro 100.000 Einwohner binnen 14 Tagen liege. Das sei eine «ganz schlimme Zahl», die zum Handeln gezwungen habe, sagte Ayuso. Zum Vergleich: In Deutschland liegt die Sieben-Tage-Inzidenz derzeit etwa bei zwölf. Am Montag will sich die konservative Ayuso mit dem linken Regierungschef Pedro Sánchez treffen, um zu besprechen, wie der Zentralstaat der Stadt Madrid bei der Bekämpfung der Pandemie helfen kann.

19.00 Uhr: Präsident Guatemalas an Covid-19 erkrankt

Guatemalas Präsident Alejandro Giammattei ist positiv auf das Coronavirus getestet worden und an Covid-19 erkrankt. Der 64-jährige Staats- und Regierungschef stehe unter ärztlicher Beobachtung und werde sich isolieren, teilte die Regierung des mittelamerikanischen Landes am Freitag mit. Er sei am Donnerstag mit Symptomen aufgewacht, nachdem er Kontakt mit einer infizierten Person gehabt habe, sagte Giammattei dem Radiosender Emisoras Unidas. Daraufhin habe er sich zum insgesamt sechsten Mal einem PCR-Test unterzogen.

«Ich fühle mich, als sei ich von einem Zug überfahren worden», erklärte der gelernte Arzt. Es handle sich aber um einen leichten Fall, er sei guter Dinge. Bei Giammattei war in seiner Jugend Multiple Sklerose diagnostiziert worden. Er bewege sich derzeit im Rollstuhl fort, sagte er in dem Radio-Interview. Nach Brasiliens Jair Bolsonorao und dem Honduraner Juan Orlando Hernández ist Giammattei der dritte Präsident Lateinamerikas, bei dem bisher eine Infektion mit dem Virus Sars-CoV-2 bestätigt wurde.

18.59 Uhr: Sitzungskarneval in NRW soll abgesagt werden

Der Sitzungskarneval in Nordrhein-Westfalen soll für die kommende Session abgesagt werden. Das sagte der Präsident des Festkomitees Kölner Karneval, Christoph Kuckelkorn, am Freitag in Düsseldorf nach einem Gespräch mit der Landesregierung. «Gesellige Karnevalsveranstaltungen sind nicht möglich», sagte Staatssekretär Nathanael Liminski. Kleine «Kulturveranstaltungen» mit Bühnenprogramm könnten dagegen in Übereinstimmung mit den Corona-Regeln möglich sein.

18.40 Uhr: Die aktuellen Zahlen aus OWL
(in Klammern der Vergleich zum Vortag)

60 Neuinfektionen wurden in OWL registriert, allein 25 davon im Kreis Minden-Lübbecke. Dort gibt es auch die meisten akut Infizierten.

Bielefeld
aktuell infiziert: 61 (+1)
Fälle insgesamt: 815 (+3)
davon Todesfälle: 8

Kreis Paderborn
aktuell infiziert: 42
Fälle insgesamt: 881 (+3)
davon Todesfälle: 34

Kreis Höxter
aktuell infiziert: 16 (+3)
Fälle insgesamt: 430 (+3)
davon Todesfälle: 18

Kreis Gütersloh
aktuell infiziert: 32
Fälle insgesamt: 2923 (+7)
davon Todesfälle: 20

Kreis Herford
aktuell infiziert: 25 (+5)
Fälle insgesamt: 592 (+10)
davon Todesfälle: 8

Kreis Lippe
aktuell infiziert: 49 (+2)
Fälle insgesamt: 951 (+9)
davon Todesfälle: 31

Kreis Minden-Lübbecke
aktuell infiziert: 76 (+20)
Fälle insgesamt: 824 (+25)
davon Todesfälle: 13

18.02 Uhr: Höchster Wert seit Anfang Mai: Über 1900 neue Fälle in Italien

In Italien ist die Zahl der täglichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus auf über 1900 und damit auf den höchsten Wert seit Anfang Mai gestiegen. Das Gesundheitsministerium in Rom vermeldete am Freitag 1907 neue Fälle innerhalb von 24 Stunden. Zuletzt hatte es am 1. Mai mit 1965 Fällen höhere Zahlen bei den Neuinfektionen gegeben. Am Freitag kamen zehn neue Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus hinzu. Seit Beginn der Pandemie zählt Italien insgesamt 294.932 Infizierte und 35.668 Todesfälle nach einer Infektion.

17.50 Uhr: Infektion an Schule in Gütersloh

Am Städtischen Gymnasium Gütersloh ist eine Schülerin der Oberstufe positiv auf das Coronavirus getestet worden. 82 Schüler des Jahrgangs zwölf müssen mindestens sieben Tage in Quarantäne. Weitere 190 Schüler der Stufe elf sollen zunächst bis Mittwoch von zu Hause aus lernen .

17.16 Uhr: Wegen Corona-Hotspot: Werder Bremen lädt Fans aus Cloppenburg aus

Fußball-Bundesligist Werder Bremen wird etwa 40 Fans aus dem Landkreis Cloppenburg keinen Zutritt zum Auftakt gegen Hertha BSC am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gewähren. Weil im Landkreis am Freitag der Wert der neuen Corona-Infektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage auf 61,5 pro 100.000 Einwohner anstieg und damit den Schwellenwert von 50 überschritten hatte, entschieden sich die Hanseaten, den Ticketinhabern am Freitag kurzfristig abzusagen. Erstmals seit Beginn der Coronavirus-Pandemie kann Werder gegen die Berliner 8500 Zuschauer im Weserstadion begrüßen. Diese wurden in einem Losverfahren ermittelt.

«Wir werden alles dafür tun, dass wir hier weitere Heimspiele in Bremen mit Zuschauerinnen und Zuschauern durchführen können und halten diese Maßnahme in diesem Zusammenhang für richtig», wird Werder-Präsident Hubertus Hess-Grunewald in einer Clubmitteilung vom Freitag zitiert. «Wir hoffen auf Verständnis für unsere Entscheidung und setzen darauf, dass wir unsere Fans aus dem Landkreis Cloppenburg bald wieder begrüßen dürfen.» Im niedersächsischen Landkreis gibt es zahlreiche Bremer Fans.

16.39 Uhr: US-Grenzen zu Mexiko und Kanada bleiben zu

Die weitgehende Schließung der US-Grenzen zu Kanada und Mexiko wegen der Corona-Pandemie wird erneut um einen Monat verlängert. Bis einschließlich 21. Oktober sollen die Grenzen mindestens für den regulären Reiseverkehr geschlossen bleiben, wie aus einem Tweet des amtierenden Heimatschutzministers Chad Wolf am Freitag hervorging. Die Maßnahme soll helfen, die Ausbreitung des Virus einzudämmen.

Die zeitweisen Grenzschließungen waren am 21. März in Kraft getreten und seither jeden Monat verlängert worden. Die Grenzen sind aber nicht völlig zu, sondern nur für alle nicht dringlichen Übertritte. Aus Arbeitsgründen und für den Handel sind Grenzübertritte weiter möglich. Es gibt auch weiterhin Flüge zwischen den Ländern.

16.30 Uhr: Beschränkungen im Landkreis Cloppenburg - München über Grenzwert

Der niedersächsische Landkreis Cloppenburg hat auf das Überschreiten des Sieben-Tages-Grenzwertes bei Corona-Neuinfektionen mit zusätzlichen Einschränkungen des öffentlichen Lebens in einigen Gemeinden reagiert. Am Freitag wurden im Landkreis Cloppenburg 61,5 neue Infektionen auf 100.000 Einwohner in der vergangenen Woche gemeldet. Auch die bayerische Landeshauptstadt München riss den Grenzwert von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern binnen einer Woche.

In den betroffenen Teilen des Landkreises Cloppenburg dürfen sich nun bis zum 4. Oktober privat maximal sechs Menschen treffen. Vereinen ist es untersagt, Zusammenkünfte abzuhalten, Gaststätten müssen um 22.00 Uhr schließen. Zuvor waren in den betroffenen Gemeinden bereits Schulen geschlossen worden. Zudem war landkreisweit Mannschaftssport untersagt worden.

Von den Einschränkungen betroffen sind die Stadt Löningen sowie die Gemeinden Essen, Lastrup und Lindern, wie Landrat Johann Wimberg am Freitag in Cloppenburg sagte. Von einem lokalen Shutdown wollte der Landrat nicht sprechen, er fügte aber hinzu: «Wir gehen in so eine Richtung.»

München erreichte einen Wert von 50,7. Dies geht aus der täglich aktualisierten Statistik des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) vom Freitag hervor. Weitere Beschränkungen blieben hier aber zunächst aus.

In Bayern stellt die Landeshauptstadt keine Ausnahme dar. Der Grenzwert wurde auch in anderen Regionen überschritten. So sind außerdem die Stadt Würzburg (70,38), die Stadt Kaufbeuren (61,51), der Landkreis Garmisch-Partenkirchen (58,78) und der Landkreis Kulmbach (50,11) besonders betroffen.

16.19 Uhr: Gewerkschaft: 73 Prozent der Lehrer wollen Maskenpflicht zurück

Eine große Mehrheit von rund 6000 befragten Lehrern in NRW will laut der Gewerkschaft GEW die Maskenpflicht im Unterricht zurück. Fast 70 Prozent fühlten sich durch die gegenwärtigen Maßnahmen der Landesregierung mangelhaft oder ungenügend geschützt, teilte die Gewerkschaft am Freitag mit.

Fast ein Drittel der Befragten habe angegeben, dass es an ihrer Schule Gremienbeschlüsse zum freiwilligen Tragen einer Maske im Unterricht gebe. «Obwohl Masken im Unterricht pädagogisch unsinnig sind, spricht sich eine große Mehrheit für die Wiedereinführung aus, mangels besserer Alternativen zum Infektionsschutz», so die nordrhein-westfälische GEW-Vorsitzende Maike Finnern.

Über 6000 Mitglieder der Gewerkschaft hätten sich an der Befragung, die zwischen dem 3. und 14. September stattfand, beteiligt. Über 80 Prozent hätten ein landesweit einheitlich geregeltes Vorgehen bei Schutzmaßnahmen gefordert, wenn diese im Falle steigender Infektionszahlen erforderlich sein sollten. Mit Blick auf die kalte Jahreszeit sei dies dringend nötig, betonte auch die Gewerkschaft.

15.39 Uhr: Pubs in Reykjavik müssen schließen

Auf Island war das Corona-Geschehen im Sommer fast gänzlich zum Erliegen gekommen - jetzt reagiert die Regierung der Insel auf wieder steigende Infektionszahlen. Kneipen und Nachtclubs in der Region um die Hauptstadt Reykjavik werden aufgrund der aktuellen Fallzahlen für vier Tage geschlossen. Das veranlasste Gesundheitsministerin Svandís Svavarsdóttir am Freitag, nachdem sich Islands Chefepidemiologe Thórólfur Gudnason angesichts mehrerer Neuinfektionen dafür ausgesprochen hatte. Wie es danach weitergeht, sollen die Entwicklungen des Wochenendes zeigen.

Auf Island sind seit Beginn der Pandemie 2230 Corona-Infektionen nachgewiesen worden. Zehn Erkrankte sind bislang gestorben. Im Sommer hatte es kaum noch aktive Fälle gegeben, seit Ende Juli nehmen die Zahlen aber wieder zu. Dass am Donnerstag 19 und am Freitag 21 Neuinfektionen gemeldet wurden, stellte die höchsten Werte seit Anfang April dar. Nach Angaben von Gudnason hatten zahlreiche der neuen Infizierten zuvor Bars oder Nachtclubs in Reykjavik besucht.

14.32 Uhr: Ministerin bezeichnet Entwicklung im Kreis Cloppenburg als besorgniserregend

Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) hat die steigenden Corona-Infektionszahlen im Kreis Cloppenburg als besorgniserregend bezeichnet. Der 170.000 Einwohner-Kreis überschritt am Freitag den 7-Tages-Grenzwert bei Neuinfektionen. Die Ministerin sagte: «Die Lage vor Ort ist ernst, aber nach unseren derzeitigen Erkenntnissen beherrschbar.»

Cloppenburg ist nicht der erste Kreis in Niedersachsen, der mit 61,5 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangen sieben Tagen den Schwellenwert von 50 überschreitet. Zuvor war dies unter anderem im Juni in Göttingen der Fall gewesen. Bundesweit gibt es immer wieder Städte und Landkreise, die den Wert zeitweise überschreiten.

Die Ministerin sagte, der Landkreis habe erste Einschränkungen für das öffentliche Leben verhängt. «Wenn die Zahl der Neuinfektionen nach den aufgrund der bereits ergriffenen Maßnahmen nicht zurückgeht, werden jedoch auch weitere, lokal begrenzte Maßnahmen nötig sein», sagte Reimann. Es müsse aus Sicht des Gesundheitsministeriums aber nicht zwangsläufig zu einem kompletten Lockdown des gesamten Landkreises kommen.

14.08 Uhr: WDR: Karnevalisten fordern Komplett-Absage des Karnevals

Der Sitzungs- und Straßenkarneval in Nordrhein-Westfalen soll nach WDR-Informationen für die Saison 2020/21 komplett abgesagt werden. Einen entsprechenden Vorschlag wollten die Chefs der Karnevalshochburgen Köln, Düsseldorf, Bonn und Aachen am Freitag beim Karnevalsgipfel in der Staatskanzlei der Landesregierung unterbreiten, berichtete der WDR. Eine Sprecherin des Festkomitees Kölner Karneval wollte den Bericht nicht kommentieren.

13.36 Uhr: Beerdigung im Clan-Milieu - 200 Polizisten überwachen Corona-Regeln

Die Beerdigung einer Mutter aus einem bekannten arabischstämmigen Clan in Berlin ist von 200 Polizisten begleitet worden. Viele hundert Trauergäste aus Berlin und anderen Städten waren am Freitagvormittag zum Neuen-Zwölf-Apostel-Friedhof im Stadtteil Schöneberg gekommen. Die Polizei sprach von einer Besucherzahl im oberen dreistelligen Bereich. Alle hätten sich an die Corona-Regeln gehalten.

Vier Söhne der gestorbenen Frau, der 44-jährige Clan-Chef Arafat A.-Ch. und drei seiner Brüder, stehen derzeit vor dem Berliner Landgericht. Sie sind angeklagt, weil sie den Rapper Bushido bedroht, beschimpft, eingesperrt und angegriffen haben sollen. Am Montag war der Prozess wegen des erwarteten Trauerfalls bis zum 30. September unterbrochen worden.

Die Trauergäste hätten sich am Eingang in Listen eingetragen und auf dem Friedhof Abstände eingehalten oder Masken getragen, sagte ein Polizeisprecher. Der Friedhof hatte dafür Masken bereit gehalten. Zum Teil wurden die Besucher, vor allem Männer, in Gruppen eingelassen. Verkehrsbehinderungen gab es demnach nicht.

13.17 Uhr: Zahl der Neuinfektionen im Iran drastisch gestiegen

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen im Iran ist nach Angaben des Gesundheitsministeriums drastisch gestiegen. Innerhalb von 24 Stunden seien über 3000 neue Fälle registriert worden, sagte Ministeriumssprecherin Sima Lari am Freitag. Seit dem Ausbruch der Pandemie Ende Februar haben sich insgesamt 416.198 Iraner mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Corona-Toten im Land liegt aktuell bei fast 24.000, so die Sprecherin im Staatsfernsehen.

Vize-Gesundheitsminister Iradsch Harirchi warnte am Freitag, dass die Auswirkungen der Pandemie sich noch weiter verschlimmern könnten. «Das ganze Land ist auf Stufe Rot, nirgendwo ist man mehr sicher vor dem Coronavirus ... wenn es so weitergeht, haben wir bald 45.000 Corona-Tote», sagte Harirchi laut Nachrichtenagentur Isna. Der einzige Weg diesen Trend zu stoppen seien die strikte Einhaltung der Corona-Vorschriften, insbesondere der Maskenpflicht, und mindestens 50 Prozent weniger Inlandsreisen, so der Vizeminister.

Gesundheitsexperten plädieren für einen Lockdown, Präsident Hassan Ruhani ist jedoch dagegen. Lockdown wäre eine Kapitulation vor der Pandemie, so der Präsident. Man dürfe laut Ruhani der Gesundheit wegen nicht die Existenz der Menschen gefährden, besonders da ein Ende der Pandemie nicht vorhersehbar sei. Daher plädiere er für Normalisierung und gleichzeitig Einhaltung der hygienischen Vorschriften als langfristig die einzig realistische Option.

13.05 Uhr: Britische Regierung schließt nationalen Lockdown nicht aus

Wegen der sich dramatisch verschlimmernden Corona-Lage könnte Großbritannien wieder ein landesweiter Lockdown drohen. Top-Forscher hätten die zweiwöchige Maßnahme der Regierung empfohlen, um die stark steigenden Infektionszahlen in den Griff zu bekommen, berichtete die «Financial Times». Der Lockdown soll nach einer Empfehlung des wissenschaftlichen Beratergremiums der Regierung («Sage») während der Schulferien im Oktober stattfinden.

«Wir möchten einen nationalen Lockdown vermeiden, aber wir sind darauf vorbereitet», räumte Gesundheitsminister Matt Hancock am Freitag in einem BBC-Interview ein. Es sei das «letzte Mittel der Verteidigung». Man setze zunächst auf lokale Beschränkungen. In vielen Regionen sind die Maßnahmen schon verschärft worden, etwa in Teilen von Schottland, im Süden von Wales und im nördlichen England. Mehr als zehn Millionen Menschen sind davon betroffen. Londons Bürgermeister Sadiq Khan sagte bereits das Silvester-Feuerwerk ab.

11.15 Uhr: Infektionsfall in Kitagruppe

Der Träger der heilpädagogischen Kita St. Raphael in Brakel-Erkeln (Kreis Höxter), die Katholische Kindertageseinrichtungen Hochstift GmbH, hat beschlossen, vorübergehend eine von vier Gruppen zu schließen, da eine Person in der Kita mit dem Coronavirus infiziert ist. In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Kreises Höxter wurde einer Mitteilung zufolge vom Amt entschieden, das pädagogische Personal (drei Mitarbeitende und zwei Praktikanten) und die acht Kinder dieser Gruppe unter Quarantäne zu stellen.

9.53 Uhr: Neues Schuljahr - erste Zwischenbilanz durchwachsen

Kurz nach dem Start des neuen Schuljahres in allen Bundesländern ziehen Lehrerverband und Bildungsgewerkschaften eine durchwachsene Zwischenbilanz . Rund 11 Millionen Schüler sind zurück in den Klassenzimmern. Das neue Schuljahr läuft in allen Bundesländern - und bisher insgesamt relativ reibungslos. Lehrervertreter bleiben aber skeptisch, ob der Plan unter Pandemiebedingungen aufgeht.

8.06 Uhr: Zweiter Lockdown in Israel

Die israelische Regierung will mit einem zweiten landesweiten Lockdown eine weitere Ausbreitung des Coronavirus verhindern. Von Freitagnachmittag (14.00 Uhr Ortszeit/13.00 Uhr MESZ) an müssen sich die Menschen in dem Mittelmeerstaat erneut mit starken Einschränkungen arrangieren. Maßnahmen wie Ausgangsbeschränkungen und Ladenschließungen sollen mindestens drei Wochen gelten.

7.28: Bertelsmann baut 100 Stellen ab

Im Bertelsmann Corporate Center - der Hauptverwaltung des Konzerns - sollen bis Mitte kommenden Jahres rund 100 Ganztagsstellen abgebaut werden . Das ist eine der Maßnahmen, die das Unternehmen als Reaktion auf die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie umsetzen will. Die Bertelsmann-Mitarbeiter sind am Mittwoch über diese und weitere geplante Maßnahmen von Dr. Thomas Rabe, Vorstandsvorsitzender von Bertelsmann, informiert worden. Betriebsmodell, Leistungskatalog, Organisation und Sachkosten sollen neu ausgerichtet und angepasst werden, heißt es in einer Mitteilung im Bertelsmann Intranet „Benet“. Sowohl das Corporate Center in Gütersloh als auch die internationalen Dependancen sollen neu aufgestellt werden. Neue Entwicklungen sollen vorangetrieben werden. Auch in der Führungsebene soll es Einschnitte geben.

6.24 Uhr: Mehr als 30 Millionen Infektionen weltweit

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind nach Angaben von US-Wissenschaftlern weltweit mehr als 30 Millionen Infektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Das geht aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervor. Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher liegen. Die Zahl der Toten liegt demnach bei mehr 943.000. Weltweit entfallen die meisten Infektionen und Todesfälle auf die USA, ein Land mit rund 330 Millionen Einwohnern.

5.58 Uhr: Knapp unter 2000 Neuinfektionen

Die Zahl der Neuinfektionen ist einen Tag nach Erreichen des höchsten Wertes seit April unter der Marke von 2000 geblieben . Innerhalb eines Tages haben die Gesundheitsämter in Deutschland 1916 neue Fälle gemeldet. Der Höhepunkt der möglich gemeldeten Neuinfektionen hatte Ende April bei 5000/6000 täglich gelegen. Im August lag die Zahl dann einmal knapp bei über 2000 (2034). Die Zahl der bekannten Fälle dürfte auch davon abhängig sein, wie viele Menschen getestet werden. 

Donnerstag, 17. September

20.05 Uhr: Getrübte Vorfreude: Bundesliga-Saisoneröffnung in München ohne Fans

Die Vorfreude auf die neue Saison ist so groß wie die Furcht vor einer zusätzlichen Verbreitung des Coronavirus durch tausende von Fußballfans in den Stadien.

Nur einen Tag vor dem Anstoß zur 58. Spielzeit der Fußball-Bundesliga hat die Stadt München den FC Bayern zurückgepfiffen und eine Kehrtwende vollzogen. Wegen der gestiegenen Infektionszahlen in München dürfen beim Eröffnungsspiel gegen den FC Schalke 04 am Freitag nun doch keine Zuschauer dabei sein. Genehmigt worden waren am Vorabend von der Stadt 7500 Zuschauer.

18.55 Uhr: Europaschule in Bad Oeynhausen schickt Q2 in Quarantäne

Nachdem es in den vergangenen Tagen jeweils einen positiven Corona-Fall am Immanuel-Kant-Gymnasium und am Freiherr-vom-Stein-Berufskolleg gegeben hat, ist nun die Europaschule betroffen.

„Wir haben gerade vom Kreisgesundheitsamt die Bestätigung erhalten, dass eine unserer Oberstufenschülerinnen positiv auf das Corona-Virus getestet worden ist“, sagte Andrea Brabender, stellvertretende Leiterin der Europaschule, am Donnerstagnachmittag im Gespräch mit dieser Zeitung.

17.02 Uhr: Die aktuelle Zahlen aus OWL 

Bielefeld

aktuell infiziert: 60 (+1) 

Fälle insgesamt: 812 (+3)

davon Todesfälle: 8

Kreis Paderborn 

aktuell infiziert: 42 (-1)

Fälle insgesamt: 878 (+3) 

davon Todesfälle: 34

Kreis Höxter

aktuell infiziert: 13 (+2)

Fälle insgesamt: 427 (+3)

davon Todesfälle: 18

Kreis Gütersloh 

aktuell infiziert: 32 (-2)

Fälle insgesamt: 2916 (+2)

davon Todesfälle: 20

Kreis Herford  

aktuell infiziert: 20 (+3)

Fälle insgesamt: 582 (+5)

davon Todesfälle: 8

Kreis Lippe 

aktuell infiziert: 47 (-1)

Fälle insgesamt: 942 (+5)

davon Todesfälle: 31

Kreis Minden-Lübbecke 

aktuell infiziert: 56 (+10)

Fälle insgesamt: 799 (+11)

davon Todesfälle: 13

15.02 Uhr: Höchster Wert bei Corona-Neuinfektionen seit April

Die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen hat den höchsten Tageswert seit mehr als vier Monaten erreicht. Das geht aus Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Der Virologe Christian Drosten sieht darin «schon nicht so eine beliebige Schwankung. Sondern wir sind jetzt wieder im Anstieg.»

Innerhalb eines Tages haben die Gesundheitsämter in Deutschland 2194 neue Corona-Infektionen gemeldet, wie das RKI am Donnerstagmorgen meldete.

13.22 Uhr: Biontech will Werk für Impfstoffproduktion übernehmen

Für die Herstellung eines möglichen Corona-Impfstoffs will das Mainzer Unternehmen Biontech von dem Schweizer Pharmakonzern Novartis dessen Produktionsstätte in Marburg übernehmen.

Das Geschäft soll noch vor Jahresende abgeschlossen werden, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Biontech plant unter Vorbehalt der behördlichen Genehmigung, in dem Werk bereits im ersten Halbjahr bis zu 250 Millionen Dosen des möglichen Impfstoffs herstellen zu können. Über den Kaufpreis machten weder Biontech noch Novartis Angaben.

12.03 Uhr: Testergebnisse an Bielefelder Schulen negativ

Nach den Corona-Fällen an der Eichendorff-Grundschule und am Gymnasium Heepen liegen die Testergebnisse der Abstriche vom Montag vor. Die gute Nachricht: Alle sind negativ.

Dennoch meldet die Stadtverwaltung an diesem Donnerstag drei Neuinfektionen. Damit steigt die Anzahl der positiv auf das Corona-Virus getesteten Bielefelderinnen und Bielefelder auf 812. Infektiös sind aktuell 60 Menschen, einer mehr als am Vortag.

11.38 Uhr: Zehntausendfach Verdacht auf Betrug mit Corona-Hilfen

Trotz Auslaufens der staatlichen Hilfsprogramme erreichen die Staatsanwaltschaften weiterhin neue Verdachtsfälle erschlichener Corona-Soforthilfen  Der Schaden könnte immens sein.

Die meisten Fälle registrierten die Behörden in Nordrhein-Westfalen: Mehr als 4300 Verfahren sind dort anhängig. Allein die Staatsanwaltschaft Köln führt rund 900 Verfahren wegen Betrugs, bei denen es um ein Subventionsvolumen von mehr als 9 Millionen Euro geht. Die zweitmeisten Verfahren meldet Berlin, wo in mehr als 2000 Fällen ermittelt wird. Bislang hat die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt bereits 900 Fälle bearbeitet, bei denen sich die Schäden auf insgesamt mehr als 6 Millionen Euro belaufen.

Der Deutsche Richterbund (DRB) geht davon aus, dass die strafrechtliche Aufarbeitung der Fälle die Justiz noch bis weit ins nächste Jahr beschäftigen wird.

11.10 Uhr: Klagewelle um Betriebsschließungsversicherungen

Versicherung abgeschlossen, aber die Versicherung zahlt trotzdem nicht. Diese Erfahrung machten tausende Unternehmen während des Corona-Shutdowns, Folge ist eine bundesweite Klagewelle. In München wird am Donnerstag ein Corona-Rechtsstreit von bundesweitem Interesse für Versicherungen und ihre Firmenkunden fortgeführt.

Die Versicherer lehnen Zahlungen an Kunden ab, deren Betriebe im Frühjahr von den Behörden geschlossen wurden und nun Geld fordern, weil sie Versicherungen gegen Betriebsschließungen abgeschlossen hatten.

Die meisten Kläger sind Gastronomen, deren Betriebe wochenlang komplett geschlossen waren. Der rechtliche Hintergrund: Viele Unternehmen sind gegen Betriebsschließung versichert, doch sind Pandemien in manchen Standardpolicen nicht abgedeckt. In anderen Policen sind Pandemien zwar versichert, aber auch das bedeutet nicht, dass eine Versicherung zwangsläufig für coronabedingte Betriebsschließungen einspringen müsste.

9.03 Uhr: Bielefelder Weihnachtsmarkt trotz Corona? So könnte es funktionieren

Weihnachtszauber in der Innenstadt? Mit Glühwein, Mandeln und vielleicht sogar dem „Haus vom Nikolaus“ auf dem Altstädter Kirchplatz? Diese Frage lässt sich coronabedingt noch nicht eindeutig mit Ja beantworten. Aber, und das ist die gute Nachricht: An eine Absage denkt Bielefeld Marketing als Betreiber des Weihnachtsmarktes derzeit nicht.

7.24 Uhr: 2194 registrierte Corona-Neuinfektionen in Deutschland

Innerhalb eines Tages haben die Gesundheitsämter in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom frühen Donnerstagmorgen 2194 neue Corona-Infektionen gemeldet.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich demnach mindestens 265.857 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 9371. Seit dem Vortag wurden drei Todesfälle mehr gemeldet. Bis Donnerstagmorgen hatten etwa 237.300 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden.

6.52 Uhr: Renten-Nullrunde 2021 verhindern

Die Linke hat die große Koalition aufgefordert, Vorkehrungen gegen eine Renten-Nullrunde im kommenden Jahr zu treffen. «Die Corona-Krise darf nicht dazu führen, dass sich die Situation für Rentnerinnen und Rentner verschlechtert», sagte Fraktionschef Dietmar Bartsch. «Eine Nullrunde im kommenden Jahr oder gar noch 2022 wäre sozial- und konjunkturpolitisch schädlich.» Heute schon liege jede zweite gesetzliche Rente unter 1000 Euro netto.

Die Deutsche Rentenversicherung war Ende Juni davon ausgegangen, dass wegen der Corona-Krise die übliche Rentenerhöhung im Westen 2021 ausfallen könnte. Für den Osten sagt sie eine Anhebung um 0,7 Prozent voraus. Zum letzten Mal war es 2010 - im Jahr nach der Finanzkrise - passiert, dass eine Rentenerhöhung ausfiel.

4.10 Uhr: Trump stiftet Verwirrung über Verfügbarkeit von Impfstoffen

US-Präsident Donald Trump hat in einem ungewöhnlichen Vorstoß den Amerikanern viel schneller eine breite Verfügbarkeit von Coronavirus-Impfstoffen versprochen als seine eigene Gesundheitsbehörde.

Auf die Frage, wann jeder in den USA Zugang zu einer Impfung bekommen könne, sagte Trump: «Ich denke, das wird sehr bald sein.» Einer seiner medizinischen Berater, der Radiologe Scott Atlas, stellte 700 Millionen verfügbare Impfstoff-Dosen bis Ende März in Aussicht.  Zuvor hatte der Chef der US-Gesundheitsbehörde CDC, die für die Versorgung mit Impfstoffen zuständig ist, Mitte kommenden Jahres als Zeithorizont genannt.

Mittwoch, 16. September

20.37 Uhr: Kritik an russischer Studie zu Corona-Impfstoff

Nach der Veröffentlichung einer Studie zu dem neuen russischen Corona-Impfstoff mit dem Namen «Sputnik V» im medizinischen Fachblatt «The Lancet» hagelt es international Kritik von Forschern.

Wegen der vielen Fragen hat die Zeitschrift nun die Autoren der russischen Impfstudie zu einer Stellungnahme aufgerufen. Sie seien eingeladen worden, auf offene Fragen zu antworten, sagte eine Sprecherin der Fachzeitschrift am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. «Wir verfolgen die Situation weiterhin genau.»

19.58 Uhr: Deutschland erklärt Wien zum Corona-Risikogebiet

Wegen der gestiegenen Zahl von Corona-Neuinfektionen hat die deutsche Bundesregierung die österreichische Hauptstadt Wien zum Risikogebiet erklärt. 

Das bundeseigene Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlichte am Mittwoch eine aktualisierte Liste der Corona-Risikogebiete, in der nun auch das Bundesland Wien als einziges Risikogebiet in Österreich aufgeführt wird. Zentrales Kriterium für die Einstufung als Risikogebiet ist, in welchen Staaten oder Regionen es in den vergangenen sieben Tagen mehr als 50 Neuinfizierte pro 100 000 Einwohner gegeben hat.

18.01 Uhr: Bad Oeynhausen: Vier Infizierte in Pflegeeinrichtung

In einer Pflegeeinrichtung in Bad Oeynhausen sind vier Personen positiv auf Covid 19 getestet worden, davon ein Mitarbeiter sowie drei Bewohner. Nun müssen alle Mitarbeiter und Bewohner zum Test.

Der Kreis teilte mit, dass das Gesundheitsamt bereits die notwendigen Maßnahmen angeordnet habe, die nun von der Einrichtung umgesetzt würden. Die Einrichtung hat die Kreisverwaltung darum gebeten, nicht namentlich genannt zu werden.

Nach dem positiven Corona-Test eines Schülers der   Sekundarstufe I am Immanuel-Kant-Gymnasium (IKG)   ist ein positiver Fall am benachbarten Freiherr-vom-Stein-Berufskolleg bekannt geworden. Fälschlicherweise hatte die Kreisverwaltung am Dienstag die infizierte Bad Oeynhausener Schülerin dem gleichnamigen Berufskolleg in Minden zugeordnet.

17.20 Uhr: Aktuelle Zahlen aus OWL 

Bielefeld

aktuell infiziert: 59 (+1) 

Fälle insgesamt:  809

davon Todesfälle: 8

Kreis Paderborn 

aktuell infiziert: 43

Fälle insgesamt:  875 (+3) 

davon Todesfälle: 34

Kreis Höxter

aktuell infiziert: 11

Fälle insgesamt:  424

davon Todesfälle: 18

Kreis Gütersloh 

aktuell infiziert: 34

Fälle insgesamt:  2914

davon Todesfälle: 20

Kreis Herford 

aktuell infiziert: 17 (+2)

Fälle insgesamt:  577

davon Todesfälle: 8

Kreis Lippe 

aktuell infiziert: 48

Fälle insgesamt:  937 (+5)

davon Todesfälle: 31

Kreis Minden-Lübbecke 

aktuell infiziert: 46

Fälle insgesamt:  788

davon Todesfälle: 13

15.31 Uhr: Beweismaterial in Potsdamer Klinikum sichergestellt

Staatsanwaltschaft und Polizei haben am Mittwoch bei einer Durchsuchung im Potsdamer Klinikum Ernst von Bergmann Akten und Unterlagen sichergestellt. Hintergrund seien laufende Ermittlungen wegen Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung und fahrlässigen Tötung im Zusammenhang mit dem Covid-19-Ausbruchsgeschehen, sagte Wilfried Lehmann, leitender Staatsanwalt, auf Anfrage. 

Beweismittel im Ermittlungsverfahren gegen drei leitende Mediziner und die beurlaubte Geschäftsführung des Klinikums seien gesichert worden, sagte Lehmann. Dazu gehörten nach seinen Angaben Patientenakten und andere Unterlagen in elektronischer Form, aber auch als Papierakten

In dem größten Potsdamer Krankenhaus hatten sich im März Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 bei Patienten und Mitarbeitern gehäuft. Von Ende Januar bis Ende April waren 140 Patienten und 208 Mitarbeiter positiv getestet worden. 47 Corona-Patienten starben in der Klinik. Nach einer Untersuchung hatten Experten des Robert-Koch-Instituts unter anderem kritisiert, dass Umzüge ganzer Stationen die Virusübertragung begünstigt haben könnten.

13.58 Uhr: Zahl der Corona-Nachweise in Deutschland steigt etwas

Die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen in Deutschland ist zuletzt etwas gestiegen. Das geht aus aktuellen Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor.

So wurden dem Institut zuletzt 9128 Infektionen binnen sieben Tagen gemeldet (Datenstand 16.9. 0 Uhr). Der Wert lag - nach einem leichten Rückgang - noch Anfang September zeitweise bei unter 7500 und ist seitdem wieder nach oben geklettert.

Woran der Zuwachs liegt, ist nicht ganz klar. Die Zahl der Tests in Deutschland war zuletzt laut RKI etwas zurückgegangen. Der Anteil von Reiserückkehrern an allen Neuinfizierten hat in den vergangenen Wochen laut RKI stark abgenommen.

12.56 Uhr: Neil Patrick Harris hatte Corona-Infektion

Der amerikanische Schauspieler Neil Patrick Harris und seine Familie haben sich bereits im Frühjahr mit dem Coronavirus infiziert. «Es passierte sehr früh - Ende März, Anfang April», sagte der 47-Jährige («How I Met Your Mother») in einem Interview in der «Today»-Show.

«Ich dachte, ich hätte die Grippe und ich wollte nicht paranoid sein. Und dann verlor ich meinen Geschmacks- und Geruchssinn», sagte Harris. Daraufhin hätten er und seine Familie sich zurückgezogen.

Inzwischen seien er, Ehemann David Burtka und die Zwillinge Harper Grace und Gideon Scott  wieder vollständig von Covid-19 genesen.

11.17 Uhr: Weiter erleichterte Kurzarbeit - Kabinett beschließt Gesetz

Deutschlands Unternehmen sollen ihre Beschäftigten wegen der Corona-Krise auch weiter leichter in Kurzarbeit schicken können. Das Bundeskabinett gab in Berlin grünes Licht für das Beschäftigungssicherungsgesetz und weitere Verordnungen von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD).

Die Bezugszeit soll demnach auf bis zu 24 Monate verlängert werden, maximal bis Ende 2021. Die Verlängerung soll für alle Betriebe mit einem Beginn der Kurzarbeit bis zum 31. Dezember 2020 gelten. Die Regierungsparteien CDU/CSU und SPD hatten sich Ende August im Koalitionsausschuss auf die  Verlängerung des Kurzarbeitergelds geeinigt.

9.08 Uhr: 1901 registrierte Corona-Neuinfektionen in Deutschland

Innerhalb eines Tages haben die Gesundheitsämter in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom frühen Mittwochmorgen 1901 neue Corona-Infektionen gemeldet.

Seit Beginn der Corona-Krise haben sich demnach mindestens 266.663 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert (Datenstand 16.9., 0.00 Uhr).

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 9368. Seit dem Vortag wurden sechs Todesfälle mehr gemeldet. Bis Mittwochmorgen hatten etwa 236.000 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden.

7.32 Uhr: US-Notenbank berät über weiteren Kurs

Die Entscheider der Federal Reserve (Fed) beraten inmitten der Corona-Krise über den weiteren Kurs der US-Notenbank. Mit Spannung werden dabei vor allem die Einschätzungen von Zentralbankchef Jerome Powell zur wirtschaftlichen Lage erwartet.

Er hatte zuletzt gewarnt, dass die wirtschaftliche Erholung direkt vom weiteren Verlauf der Pandemie abhänge. Analysten rechneten damit, dass Powell sich zur Stabilisierung der Wirtschaft erneut allgemein für ein weiteres Konjunkturpaket und einen Ausbau der Arbeitslosenhilfe aussprechen dürfte. Die Verhandlungen um ein solches Hilfspaket zwischen Kongress und Regierung stecken seit Wochen in einer Sackgasse.

6.18 Uhr: OWL-Möbelausstellungen: Messe in Zeiten der Pandemie

Jahrzehntelang war es so: In der dritten Septemberwoche mussten Autofahrer in der Gegend um das Messezen­trum in Bad Salzuflen, um Löhne, Barntrup, Rödinghausen, Verl und einigen anderen Orten in Ostwestfalen-Lippe mit Staus rechnen. In diesem Jahr werden sie zumindest kleiner ausfallen.

Ursache ist das Coronavirus. Lange war es überhaupt fraglich, ob MOW, Möbelmeile, Küchenmeile und mehrere große Hausmessen in diesem Jahr überhaupt stattfinden können. Tatsächlich sind auch einige Veranstaltungen  abgesagt worden.

Dienstag, 15. September

19.55 Uhr: Gegner von Corona-Maßnahmen melden Demonstration in Düsseldorf an

Die für kommenden Sonntag in Düsseldorf angemeldete Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen wird wohl deutlich kleiner ausfallen als zunächst angekündigt. Die Veranstalter erwarteten nur noch rund 10 000 Teilnehmer, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Dass die Polizei mit einem größeren Aufgebot vor Ort sein werde, bestätigte er nicht - aber: „Wir sind gut aufgestellt.“ 

Zunächst war von rund 50 000 Teilnehmern die Rede gewesen. Die bisherigen Proteste gegen die Corona-Maßnahmen in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt waren überschaubar geblieben - die Teilnehmerzahl war vergleichsweise gering.

19.35 Uhr: Sechswöchiger Testbetrieb: Länder einig bei Fan-Rückkehr

Die Zeit der Geisterspiele in der Fußball-Bundesliga und den anderen großen Profiligen ist vorerst vorüber. Die Länder einigten sich am Dienstag in einer Videoschalte auf eine flächendeckende Fan-Rückkehr in die Fußballstadien und Sporthallen. In einer sechswöchigen Testphase ist zunächst eine Auslastung von maximal 20 Prozent der jeweiligen Kapazität erlaubt. Ende Oktober soll die Lage neu bewertet werden. «Es soll eine Art Experiment werden, ein Probestart»,  kündigte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) an .

Vor der Sitzung hatte er seine Forderung nach einer gemeinsamen Linie erneut bekräftigt. «Es kommt darauf an, dass wir eine einheitliche Regelung bekommen», sagte Söder am Rande einer Klausurtagung der CSU-Fraktion im Landtag in München. Alles andere wäre «für die Liga und die Akzeptanz sehr schwierig». Zudem gehe es nicht nur um Fußball, sondern auch um Volleyball, Handball, Basketball oder Eishockey.

17.10 Uhr: Aktuelle Zahlen aus OWL

(in Klammern die Zahlen vom Vortag)

Bielefeld

aktuell infiziert: 58 (+3)

Fälle insgesamt: 803 (+3)  

davon Todesfälle: 8

Kreis Gütersloh

aktuell infiziert: 37

Fälle insgesamt: 2911 (+4)

davon Todesfälle: 20

Kreis Paderborn

aktuell infiziert: 48 (+2)  

Fälle insgesamt: 872 (+2)  

davon Todesfälle: 34

Kreis Lippe 

aktuell infiziert: 45 (+1)

Fälle insgesamt: 933 (+2)

davon Todesfälle: 31

Kreis Herford

aktuell infiziert: 15 (-5) 

Fälle insgesamt: 575

davon Todesfälle: 8

Kreis Höxter

aktuell infiziert: 10 (+1)

Fälle insgesamt: 423 (+1)

davon Todesfälle: 18

Kreis Minden-Lübbecke 

aktuell infiziert: 39

Fälle insgesamt: 781 (+4)

davon Todesfälle: 13

15.05 Uhr: NRW nimmt bis 2023 rund 20,7 Milliarden weniger Steuern ein

Die Corona-Krise wird auch in den nordrhein-westfälischen Landeshaushalt ein tiefes Loch reißen. Das bevölkerungsreichste Bundesland muss in Folge der Pandemie bis einschließlich 2023 mit insgesamt rund 20,7 Milliarden Euro weniger Steuereinnahmen rechnen als erwartet. Das teilte das Finanzministerium in Düsseldorf am Dienstag zur regionalisierten Steuerschätzung mit. 

Demnach muss NRW allein für das laufende Jahr Mindereinnahmen von mehr als 6,1 Milliarden Euro im Vergleich zum ursprünglichen Haushaltsansatz verkraften. Ende 2019 hatte der Landtag einen Rekordetat verabschiedet, der erstmals über 80 Milliarden Euro umfasste. Seit diesem Jahr gilt die in der Verfassung verankerte Schuldenbremse. Sie verpflichtet Bund und Länder, grundsätzlich ohne Neuverschuldung auszukommen. Auch NRW hatte ursprünglich ohne neue Kredite geplant.

14.40 Uhr: Karliczek: Impfstoff für viele erst Mitte nächsten Jahres

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) geht weiterhin davon aus,  dass es erst im kommenden Jahr einen Corona-Impfstoff für große Teile der Bevölkerung geben wird .

Absolute Priorität habe die Sicherheit. Ein Impfstoff könne nur zur Anwendung kommen, wenn der Nutzen höher sei als die Risiken, sagte sie am Dienstag in Berlin. «Von dieser Linie werden wir in Deutschland und Europa nicht abweichen.» Nach wie vor müsse man sich darauf einstellen, dass es erst Mitte nächsten Jahres einen Impfstoff für breite Teile der Bevölkerung geben werde.

13.05 Uhr: Regionalliga-Spiel wegen Corona-Infektion abgesagt

Ein Spieler des Fußball-Regionalligisten Alemannia Aachen ist mit Corona infiziert. Das gab der frühere Bundesligist am Dienstag bekannt. Das für Mittwoch vorgesehene Spiel der Alemannia gegen den SV Lippstadt fällt somit aus. Zudem könne „aktuell kein Trainingsbetrieb am Tivoli stattfinden“. Welche Beteiligten in häusliche Quarantäne müssen und wie es dem infizierten Spieler geht, teilte der Verein zunächst nicht mit. In der Regionalliga West ist es am 3. Spieltag bereits das dritte Spiel, das wegen eines positiven Corona-Tests abgesagt wurde.

12.35 Uhr: Corona-Fall am Immanuel-Kant-Gymnasium in Bad Oeynhausen

Am Immanuel-Kant-Gymnasium in Bad Oeynhausen  gibt es einen Corona-Fall . Darüber hat das Gesundheitsamt in Minden am Dienstag die Eltern der Schüler an der Schule informiert. Von einer generellen Einschränkung des Schulbetrieb ist keine Rede.

11.32 Uhr: Quarantäne für Schüler in Lippe

Am Wochenende gab es Coronafälle nach Auskunft der Kreisverwaltung an drei Schulen im Kreis Lippe. An der Grundschule Reelkirchen sind 57 Kinder sowie eine Lehrkraft betroffen. Sie werden morgen von mobilen Teams getestet und müssen vorsorglich in Quarantäne. An der Grundschule Heiden erhalten 20 Kinder sowie eine Lehrkraft am 18. September einen Abstrich und stehen unter Quarantäne.

Abstriche am 17. September und Quarantäne sind auch für 48 Schüler und drei Lehrkräfte an der Sekundarschule Blomberg vorgesehen. An allen Schulen ist für die übrigen Lehrer und Schüler ab morgen der Regelbetrieb wieder möglich. Die Schulleitungen informieren die Betroffenen mit den Klassenlehrern und dem Gesundheitsamt über das weitere Vorgehen.

9.30 Uhr: Gastgewerbe arbeitet sich aus dem Corona-Loch

Das Gastgewerbe in Deutschland hat sich im Juli etwas aus dem Corona-Loch gearbeitet. Die preisbereinigten Umsätze (real) lagen kalender- und saisonbereinigt 21,9 Prozent über den Werten aus dem Juni, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden berichtete.Es klafft aber immer noch eine Lücke von 26,8 Prozent zu den realen Erlösen aus dem entsprechenden Vorjahresmonat.

Mit den starken Einbrüchen aus der Zeit der strengen Corona-bedingten Einschränkungen liegt die Branche nach sieben Monaten 37,2 Prozent hinter den realen Umsätzen aus der Vergleichsperiode 2019 zurück.Am härtesten hat es dabei die Hotels und andere Beherbergungsbetriebe getroffen, deren Erlöse um 45 Prozent eingebrochen sind. In der allgemeinen Gastronomie beträgt der Rückstand 32,8 Prozent.

7.50 Uhr: Zugfahren in der Corona-Krise: Scheuer sieht keinen Grund zu Panik

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer sieht keinen Anlass, dass Fahrgäste das Zugfahren in der Corona-Krise generell meiden sollten. „Es gibt keinen Grund zur Panik, wenn sich jeder an die Verhaltensregeln hält“, sagte der CSU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. „Das Fahrgastaufkommen ist weit, weit unter dem, was wir zu Spitzenzeiten hatten.“ Aktuelle Studien zeigten, dass die Züge kein Hotspot seien, genauso wenig wie Flugzeuge.

„Mit den digitalen Helferlein wie Apps können die Verbraucher schon bei der Buchung die Auslastung sehen und überlegen, ob sie doch den nächsten Zug nehmen“, sagte Scheuer. „Das ist auch ein Thema der Vernunft. Ich weiß, dass es in der S-Bahn schwieriger ist, weil man morgens zur Arbeit muss oder die S-Bahn braucht, um zu einen Termin zu kommen.“

Der Minister hatte sich bereits gegen eine Reservierungspflicht in Zügen ausgesprochen. Dies würde weniger Flexibilität bedeuten. Es drohe zudem die Gefahr, dass Fahrpreise teurer werden könnten und Defizite bei Verkehrsunternehmen ausgeglichen werden müssten, weil die Kapazitäten sinken.

7.05 Uhr: In Garmisch werden heute erste Massentest-Ergebnisse erwartet

Nach einem Corona-Ausbruch in Garmisch-Partenkirchen haben sich Hunderte Menschen auf das Virus testen lassen. Erste Ergebnisse der rund 1000 Tests, die von Freitag bis Montag genommen wurden,  sollen heute Nachmittag vorliegen . Eine 26-jährige US-Amerikanerin, die in Garmisch-Partenkirchen lebt, soll trotz Krankheitszeichen und Quarantäneauflage durch Kneipen gezogen sein - und könnte dabei mehrere Menschen angesteckt haben.

6.40 Uhr: Karnevals-Gipfel in NRW-Staatskanzlei

Vier Festkomitees und der Bund Deutscher Karneval treffen sich nach dpa-Informationen an diesem Freitag  mit Vertretern der NRW-Landesregierung zu einem Karnevals-Gipfel. Bei dem Treffen in der Düsseldorfer Staatskanzlei soll über ein 30-seitiges Konzept gesprochen werden, das die Karnevalisten dem Gesundheitsministerium vorgelegt hatte. Es enthält Handlungsempfehlungen, wie zum Beispiel am 11.11. zur Sessionseröffnung Karneval gefeiert werden könnte.

Wie ein Sprecher des Kölner Festkomitees sagte, beinhaltet das Konzept detaillierte Handlungsempfehlungen für bestimmte Veranstaltungen - so auch einen möglichen Sitzungskarneval. „Partys und Bälle wird es nicht geben.“ In Sitzungssälen bei festen Plätzen könne man aber mit Abständen - auch zu den Akteuren auf der Bühne - Brauchtum pflegen. Die detaillierten Vorgaben könnten nach der Überarbeitung durch das Ministerium als Blaupause für alle Karnevalsvereine dienen, die ein Konzept bei ihrem jeweiligen Gesundheitsamt einreichen.Rosenmontagszüge sollen am Freitag noch kein Thema sein. Neben den Kölner Karnevalisten sind Vertreter aus Düsseldorf, Bonn und Aachen sowie der Bund Deutscher Karneval als Dachverband zu dem Treffen geladen.

5.20 Uhr: 1407 registrierte Corona-Neuinfektionen in Deutschland

Innerhalb eines Tages haben die Gesundheitsämter in Deutschland nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom frühen Dienstagmorgen 1407 neue Corona-Infektionen gemeldet. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich demnach mindestens 261.762 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert (Stand 15.9., 0 Uhr). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 9362. Seit dem Vortag wurden zwölf Todesfälle mehr gemeldet. Bis Dienstagmorgen hatten etwa 234.600 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen in Deutschland laut Mitteilung vom Montagabend bei 1,18 (Vortag: 1,18). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwas mehr als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Zudem gibt das RKI in seinem aktuellen Lagebericht ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Der Wert bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert bei 1,04 (Vortag: 1,08). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor acht bis 16 Tagen.

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Comeback mit Auswärtspunkt
Arminias Cebio Soukou (links, hier gegen Frankfurts Martin Hinteregger) erzielte das 1:0 für den Aufsteiger. Foto: Thomas F. Starke
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