Sachsen nicht mehr Spitze
Das sind Deutschlands Corona-Hotspots

Sachsen war wochenlang trauriger Spitzenreiter in der Coronastatistik. Doch sowohl auf Landes- wie Kreisebene wütet das Virus momentan anderswo noch schlimmer.

Mittwoch, 13.01.2021, 13:28 Uhr aktualisiert: 13.01.2021, 13:30 Uhr
Bei einer jungen Frau wird ein Rachenabstrich für einen SARS-CoV-2-Antigentest durchgeführt.
Bei einer jungen Frau wird ein Rachenabstrich für einen SARS-CoV-2-Antigentest durchgeführt. Foto: Britta Pedersen

Erfurt (dpa) - Thüringen hat Sachsen als Bundesland mit den meisten Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche abgelöst. Das Berliner Robert Koch-Institut meldete am Mittwoch (Stand 0.00 Uhr) einen Sieben-Tage-Wert von 324,2 neuen Fällen bezogen auf diese Einwohnerzahl.

In Sachsen, das wochenlang vor Thüringen rangierte, lag dieser Wert am Mittwoch bei rund 304,4 Infektionen. Thüringen hat rund 2,1 Millionen Einwohner.

Bundesweit größter Corona-Hotspot ist der thüringische Landkreis Saalfeld-Rudolstadt. Laut RKI gab es dort in den vergangenen sieben Tagen rund 600 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner. Der Kreis hat 103.000 Einwohner.

© dpa-infocom, dpa:210113-99-07705/3

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