NRW-Gesundheitsministerium verweist auf steigende Corona-Infektionszahlen
Keine Lockerungen ab Montag

Düsseldorf (WB) -

Außengastronomie, Kinos und Theater dürfen wieder öffnen? Angesichts steigender Inzidenzwerte wird es dazu am kommenden Montag in NRW erst einmal nicht kommen.

Freitag, 19.03.2021, 07:49 Uhr aktualisiert: 19.03.2021, 15:29 Uhr
Angesichts der steigenden Inzidenzwerte in NRW ist unklar, ob und wann weitere Lockerungen etwa für die Außengastronomie möglich sind.
Angesichts der steigenden Inzidenzwerte in NRW ist unklar, ob und wann weitere Lockerungen etwa für die Außengastronomie möglich sind. Foto: Oliver Berg/dpa

Wie das NRW-Gesundheitsministerium am Donnerstag mitteillte, sollen zunächst die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz am kommenden Montag, 22. März, abgewartet werden. Die derzeit noch bis zum 28. März geltende Coronaschutzverordnung hatte in Aussicht gestellt, dass zum 22. März in NRW weitere Öffnungen möglich sein könnten – zum Beispiel von Kinos, Theatern, Konzert- und Opernhäusern sowie im Sport und in der Außengastronomie, .

Diese Lockerungen waren allerdings an die Bedingung geknüpft, dass es NRW-weit eine sinkende oder stabile Sieben-Tages-Inzidenz unter 100 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern pro Woche gibt. Der NRW-Durchschnittswert lag am Donnerstag bei 92,1, am Freitag schon bei 96,4.

Angesichts des aktuellen Infektionsgeschehens könne weder von einer Unterschreitung der gegebenen Marke ausgegangen werden, noch sei eine stabile Infektionslage gegeben, teilte das Ministerium mit. „Daher wird es zum Montag keine neue Verordnung geben, sondern die Fortschreibung der Coronaschutzverordnung erst im Lichte der Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz erfolgen.“

Das Ministerium geht angesichts der Entwicklung davon aus, dass die Inzidenz auch landesweit in den nächsten Tagen weiter steigen wird. Nach der Konferenz soll auch über mögliche Konsequenzen aus der absehbaren Überschreitung der 100er-Grenze bei der landesweiten Inzidenz entschieden werden. „Diese Entscheidung wird dabei sowohl das aktuelle Infektionsgeschehen als auch das Testgeschehen, die Situation in Krankenhäusern und Pflegeheimen und die Verbreitung der Virusmutationen berücksichtigen.“

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