Fr., 26.10.2018

Founders Foundation erwartet zu Start-up-Konferenz 1200 Teilnehmer OWL als Gründer-Hotspot

Die Macher der Start-up-Konferenz »Hinterland of Things«, die in zweiter Auflage am 14. Februar mit 1200 Teilnehmern in Bielefeld veranstaltet werden soll: Sebastian Borek (von rechts), Julia Sewöster und Dominik Gross von der Founders Foundation

Die Macher der Start-up-Konferenz »Hinterland of Things«, die in zweiter Auflage am 14. Februar mit 1200 Teilnehmern in Bielefeld veranstaltet werden soll: Sebastian Borek (von rechts), Julia Sewöster und Dominik Gross von der Founders Foundation Foto: Thomas F. Starke

Von Oliver Horst

Bielefeld (WB). Die Start-up-Szene in OWL gewinnt an Dynamik – und auch bundesweit an Bedeutung. Dafür steht beispielhaft die zweite Auflage der Start-up-Konferenz »Hinterland of Things« der gemeinnützigen Gründerschmiede Founders Foundation (FF) in Bielefeld: Die Zahl der Teilnehmer soll sich auf 1200 verdoppeln.

Dass OWL inzwischen eine gewichtige Rolle als Standort für die Neugründung von Unternehmen spielt, soll die Konferenz im Lokschuppen am 14. Februar 2019 belegen. Die Organisatoren Sebastian Borek, Dominik Gross sowie Julia Sewöster von der Founders Foundation wollen nach der Premiere den nächsten Schritt machen. »Bei der ersten Hinterland ging es darum zu zeigen, dass eine Start-up-Konferenz in OWL überhaupt funktioniert. Das haben wir bewiesen«, sagt FF-Geschäftsführer und Mitbegründer Borek.

40 Redner weltweitagierender Unternehmen

Jetzt soll alles eine Nummer größer werden. Statt einer Bühne wird es zwei Bühnen geben. 40 hochkarätige Redner sollen sprechen – allesamt ohne Honorar, wie Borek betont. Darunter sind Markus Miele, Chef des gleichnamigen Gütersloher Hausgeräteherstellers, Cathrina Claas-Mühlhäuser, Gesellschafterin des Harsewinkeler Landtechnikherstellers Claas, Gründerin Verena Pausder (geb. Delius) oder auch Ex-Bild-Chefredakteur Kai Diekmann. Thematisch stehen die Digitale Transformation, Künstliche Intelligenz und die Blockchain-Technologie im Mittelpunkt.

Zugleich soll die Konferenz ihr Alleinstellungsmerkmal eines Austausches auf Augenhöhe mit Unternehmen in der von Familiengesellschaften geprägten Region bewahren. Dazu wird es eigens zwei Bereiche zum Netzwerken geben. »Im ersten Schritt galt der Fokus der Region, jetzt wollen wir uns stärker bundesweit und international öffnen«, sagt Borek. So werde es auch Vorträge in Englisch sowie Übersetzungen geben.

1200 Tickets stehen zum Verkauf

»Das gewachsene Selbstverständnis beim Austausch der etablierten Wirtschaft und der Start-ups in OWL sowie durch die Wahrnehmung außerhalb der Region drückt sich auch in der geplanten Verdoppelung der Teilnehmerzahl aus«, sagt Gross. Waren es bei der Premiere noch geladene Gäste, sollen die Teilnehmer nun um die 1200 Tickets buhlen – und auch dafür zahlen: gründungsinteressierte Studenten 49 Euro, Start-up-Gründer 99 Euro, Investoren und Unternehmensvertreter 399 Euro. »Wir rechnen mit deutlich mehr Anmeldungen als es Plätze gibt«, sagt Gross.

Auch um den gewünschten Teilnehmer-Mix aus Start-up-Gründern, Digitalpionieren, Unternehmern sowie Investoren und damit die Qualität der Konferenz zu sichern, gibt es für jede Gruppe bestimmte Kontingente an Plätzen. »Wer die Kriterien erfüllt und zuerst kommt, mahlt zuerst«, erklärt Julia Sewöster. Anmelden können sich Interessierte von sofort an.

www.hinterland-of-things.de

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