Bekenntnis zu Herforder – aber Partner wird weiterhin gesucht
Chefwechsel bei Warsteiner

Warstein/Herford (WB/OH). Erneutes Stühlerücken an der Spitze der im Umbau befindlichen Brauereigruppe Warsteiner, zu der auch die Herforder und die Paderborner Brauerei gehören: Alessandra Cama, im Oktober 2017 als Sprecherin der Geschäftsführung eingestiegen, verlässt das Unternehmen im Januar »planmäßig«. An die Spitze rückt Christian Gieselmann (47), der im März die kaufmännische Geschäftsführung übernahm. Er wird künftig auch Marketing und Vertrieb verantworten. Für den Bereich Finanzen wird ein Nachfolger gesucht.

Samstag, 27.10.2018, 18:04 Uhr aktualisiert: 27.10.2018, 18:06 Uhr
Die Herforder Brauerei mit noch rund 100 Mitarbeitern ist seit 2007 Teil der Warsteiner-Gruppe.

Cama habe wesentliche Schritte des im Februar vorgestellten »Zukunftsprogramms« zur Sanierung der von Absatzrückgängen geplagten Gruppe umgesetzt. In diesem Zuge sollten bis zu 240 von 1500 Stellen wegfallen. Drei Getränkegroßhändler der Gruppe wurden verkauft – zwei davon an Firmen des Oetker-Konzerns.

Für die 2007 übernommene Herforder Brauerei Felsenkeller wird weiterhin ein Partner oder als weitere Option ein Käufer gesucht. Gespräche liefen, die Änderungen an der Firmenspitze hätten »aktuell keine Auswirkungen« auf die Pläne, sagte ein Sprecher. Ob – wie angestrebt – bis Jahresende eine Entscheidung fällt, bleibe abzuwarten. »Warsteiner steht zu Herforder«, betonte der Sprecher. »Gemeinsam werden wir weiter daran arbeiten, die notwendigen Investitionen in den Standort Herford zu realisieren.«

Es gebe positive Signale: Das 2017 eingeführte Herforder Landbier naturtrüb werde nach einem deutlichen Absatzplus weiter gestärkt. Sechs der 13 Azubis bei Herforder seien angehende Brauer und Mälzer – so viele wie nie zuvor. Und im Sommer wurde der Sponsoringvertrag mit Handball-Erstligist TBV Lemgo verlängert.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6148712?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198306%2F2509831%2F2198339%2F
Der alte „Snoopy“ genießt die Gesellschaft zweier Damen
Die beiden jungen Damen sind gut fürs Lebensgefühl des alten Nashornbullen im Safariland Stukenbrock. Wenn die Somali-Schwarzkopfschafe „Claudia“ und „Michaela“ mit dem Popo wackeln, trottet ihnen „Snoopy“ hinterher. Foto: Monika Schönfeld
Nachrichten-Ticker