«Irreführende Verbindung»
Haribo geht gegen alkoholische Gummibärchen vor

Die Begriffe Haribo und Gummibärchen sind eng miteinander verbunden. Weil ein spanischer Hersteller nun ähnlich aussehende Goldbären mit Alkohol verkauft, hat der Branchenriese rechtliche Schritte eingeleitet.

Dienstag, 04.02.2020, 18:28 Uhr aktualisiert: 04.02.2020, 18:30 Uhr
Gummibärchen liegen in der Haribo-Fabrik in Bonn bereit. Branchenriese Haribo hat rechtliche Schritte gegen ein spanisches Unternehmen eingeleitet.
Gummibärchen liegen in der Haribo-Fabrik in Bonn bereit. Branchenriese Haribo hat rechtliche Schritte gegen ein spanisches Unternehmen eingeleitet. Foto: Caroline Seidel

Grafschaft (dpa) - Ein spanischer Hersteller verkauft Gummibärchen mit Alkohol - und der Branchenriese Haribo findet das gar nicht lustig. Man habe rechtliche Schritte gegen das spanische Unternehmen Ositos eingeleitet, bestätigte ein Sprecher von Haribo.

Zunächst hatte unter anderem der «WDR» berichtet. Die beschwipsten Bärchen ähnelten den eigenen Goldbären vom Aussehen her. «Es besteht die Gefahr einer irreführenden Verbindung zwischen unserer Marke und den alkoholischen Fruchtgummibären.»

Ositos bietet seine bunten Bärchen bislang in Geschmacksrichtungen wie Wodka, Tequila oder Whiskey mit rund 15 Prozent Alkoholgehalt an - und lässt Kunden im Online-Shop bestätigen, dass sie älter als 18 Jahre alt sind.

Für Haribo hingegen sei die «kindliche Freude und Nasch-Spaß für Jung und Alt» wichtig, sagte der Sprecher. «Für uns schließen sich Kinder und der Genuss von Alkohol grundsätzlich aus.»

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