Die meisten Ketten machen von dem Angebot der Öffnung in NRW keinen Gebrauch
Sonntags bleiben die meisten Supermärkte zu

Düsseldorf/Bielefeld (WB/in). Wegen des Coronavirus müssen aktuell viele Läden schließen. Gleichzeitig will die NRW-Landesregierung dem Lebensmittelhandel ermöglichen, auch sonntags von 13 bis 18 Uhr zu öffnen. Viele Ketten wollen das Angebot aber gar nicht annehmen.

Mittwoch, 18.03.2020, 19:35 Uhr aktualisiert: 18.03.2020, 21:14 Uhr
Rewe und viele weitere Lebensmittelketten wollen von der Möglichkeit in NRW, sonntags von 13 bis 18 Uhr zu öffnen, nicht Gebrauch machen. Foto: dpa
Rewe und viele weitere Lebensmittelketten wollen von der Möglichkeit in NRW, sonntags von 13 bis 18 Uhr zu öffnen, nicht Gebrauch machen. Foto: dpa

Die Edeka Rhein-Ruhr, die auch Edeka- und Markkauf-Häuser in Bielefeld sowie den Kreisen Paderborn und Gütersloh beliefert, winkt ab. Pressesprecherin Simone Erkens: „Die Edeka Rhein-Ruhr plant, davon keinen Gebrauch zu machen.“

Ähnlich äußerte sich Rewe-Pressesprecher Thomas Bonrath: „Unsere Mitarbeiter in den Märkten, Logistikzentren und Zentralen machen einen extrem guten Job.“ Mit ihrer Hilfe gelinge es, die Warenversorgung auch unter den wegen des Coronavirus erschwerten Bedingungen unverändert stabil zu halten. „Vor diesem Hintergrund sehen wir derzeit keine Veranlassung die bestehenden Öffnungszeiten auszudehnen“, sagte Bonrath.

Auch Aldi, sowohl die Regionalgesellschaft Süd als auch Nord, sowie Kaufland und der Discounter Netto kündigten am Mittwoch ebenfalls an, ihre Geschäfte sonntags geschlossen zu halten. Dagegen erklärte die Baumarkt-Kette Hornbach in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, dass sie dort, wo es erlaubt sei und Nachfrage bestehe, die Häuser am Sonntag öffnen werde.

Lidl und die Bünting-Gruppe (Combi/Jibi) haben sich bei der Sonntagöffnung noch nicht endgültig festgelegt.

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