Paragon legt vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2019 vor
Voltabox-Verkauf im dritten Quartal

Delbrück (WB/in). Der geplante Verkauf der 60-Prozent-Beteiligung an dem Batteriehersteller Voltabox ist nach Angaben von Paragon (Delbrück) weit vorgeschritten. Der Vorstandsvorsitzende Klaus Dieter Frers äußerte sich am Mittwoch zuversichtlich, dass die Verhandlungen im dritten Quartal abgeschlossen werden können. Die Einnahmen will Paragon für den Abbau von Schulden und für Investitionen in die Autosparte nutzen.

Donnerstag, 16.07.2020, 02:00 Uhr aktualisiert: 16.07.2020, 05:04 Uhr
Paragon-Chef Klaus Dieter Frers Foto: Besim Mazhiqi
Paragon-Chef Klaus Dieter Frers Foto: Besim Mazhiqi

Noch allerdings ist die Beteiligung Ursache dafür, warum das Delbrücker Unternehmen nur eine vorläufige Bilanz für 2019 vorlegen kann. Der endgültige Geschäftsbericht, der nun am 7. August veröffentlicht werden soll, ist von dem für den 28. Juli angekündigten Konzernabschluss von Voltabox abhängig. Nach vorläufigen Zahlen hat Paragon vor allem dank des Automotive-Geschäfts den Konzernumsatz um 2,6 Prozent auf 192,2 Millionen Euro gesteigert. In der Kernsparte konnten die Delbrücker sogar um 16 Prozent auf knapp 140 Millionen zulegen. Besonders erfolgreich seien die Sektoren Akustik und Karosserie-Kinematik gewesen.

Nachdem das Auto-Zulieferergeschäft nach sechswöchiger Schließung der Produktion wieder gut angelaufen und schon zu 95 Prozent ausgelastet ist, erwartet Frers für das Gesamtjahr in diesem Bereich noch einen Umsatzrückgang auf 105 bis 115 Millionen Euro. Neben dem coronabedingten Rückgang vor allem im zweiten Quartal sei dabei auch schon der fehlende Umsatz durch den Voltabox-Verkauf berücksichtigt. Unterm Strich geht Frers davon aus, dass sich Paragon wie schon 2019 dank seiner Produkte der allgemein negativen Entwicklung in der Autobranche entziehen kann.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7495523?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198306%2F2509831%2F2198339%2F
Brandsatz vor Tönnies-Villa: Paar festgenommen
An dieser Zufahrt zum Anwesen der Familie Tönnies wurden die verdächtigen Gegenstände gefunden. Foto: Christian Althoff
Nachrichten-Ticker