Schlachtbetrieb verhindert
Tönnies fordert Schadenersatz von Tierschützern

Rheda-Wiedenbrück/Kellinghusen (dpa) - Nach einer Protestaktion von Klima- und Tierschützern am Tönnies-Schlachtbetrieb in Kellinghusen in Schleswig-Holstein fordert das Unternehmen 40.000 Euro Schadenersatz von der Gruppe.

Freitag, 14.08.2020, 18:54 Uhr aktualisiert: 14.08.2020, 18:56 Uhr
Tönnies fordert 40.000 Euro Schadenersatz von Klima- und Tierschützern.
Tönnies fordert 40.000 Euro Schadenersatz von Klima- und Tierschützern. Foto: Guido Kirchner

Etwa 30 Aktivisten hatten im Oktober 2019 rund elf Stunden lang mit einer Blockade den Schlachtbetrieb verhindert. Die Forderung bestätigte ein Sprecher des Konzerns mit Sitz in Rheda-Wiedenbrück. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.

Deutschlands größter Schlachtkonzern Tönnies war zuletzt in die Schlagzeilen geraten, weil der Betrieb am Stammsitz in Rheda-Wiedenbrück nach einer hohen Zahl von Corona-Infizierten unter den Mitarbeitern den Betrieb rund vier Wochen stoppen musste. Mittlerweile wird wieder in zwei Schichten geschlachtet.

© dpa-infocom, dpa:200814-99-172502/2

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