Wirtschaft
Saugroboter – das sollten Sie beim Kauf beachten

Mittlerweile sind die Saugroboter keine Exoten mehr, denn sie verbreiten sich in Windeseile in deutschen Haushalten, sodass man bereits von einer Epochenwende sprechen kann. Ihre Funktionsvielfalt, Leistungsfähigkeit und Wendigkeit nimmt stetig zu. Lästiges Staubsaugen war gestern, der Saugroboter stellt im eigenen Haus eine ähnliche Arbeitserleichterung dar wie es einst der Staubsauger zu tun vermochte. 

Montag, 19.10.2020, 02:55 Uhr aktualisiert: 19.10.2020, 07:57 Uhr
Wirtschaft: Saugroboter – das sollten Sie beim Kauf beachten
Foto: YoonJae Baik on Unsplash

Doch bei einem derart komplexen Gerät wie dem Saugroboter sind viele Kriterien für den Kauf zu berücksichtigen. Wir nehmen uns der Sache an, damit der Leser für den Saugroboter Vergleich gerüstet ist. Besteht der Saugroboter im Homeandsmart-Test , dann ist dies bereits ein deutliches Zeichen für seine Qualität und Vielseitigkeit.

Wie soll er fahren? Die Navigation

Das erste wichtige Kriterium stellt die Navigation dar. Sie gibt auch einen direkten Aufschluss auf die Leistungsklasse und das Preisniveau. Smarte Saugroboter saugen nämlich systematisch die Wohnung durch. Sie können dies tun, weil sie die Wohnung kartografieren und nach intelligenten Algorithmen die effizienteste Route berechnen. So gibt es Saugroboter mit Infrarotlicht, Saugroboter mit Ultraschall und Saugroboter mit Lasernavigation. Diese Saugroboter sind mit ihrer Arbeit schneller fertig und jede Fläche wird mit gleicher Intensität bearbeitet. Ein nützliches Feature ist in diesem Zusammenhang die Festlegung von No-go-Areas, sodass Saugroboter um bestimmte Flächen einen Bogen machen.

Was soll er können? – die Funktionsvielfalt

Harte Teppiche können sie alle bearbeiten, bei weichen und flauschigen Teppichen hingegen beginnen schon die ersten Geräte zu kapitulieren. Deshalb ist es wichtig, beim Kauf auf die Leistungsfähigkeit und Qualität der Saugbürsten zu achten. Welche Bodentypen der Saugroboter reinigen kann, das sollte immer schon auf der Packung zu sehen sein. Komplexere Modelle verfügen über Sensoren für die Erkennung von Bodentyp sowie Verschmutzungsgrad und passen ihre Vorgehensweise daran an. Wer in seinem Haus sowohl über Hartböden als auch Teppiche verfügt, der tut gut daran, sich für einen Saugroboter mit Wischfunktion zu entscheiden. Diese Modelle werden auch Saugwischroboter genannt.

Neben dem Staubbehälter sind die Saugroboter mit Wischfunktion mit einem Wassertank, einer Wasserdüse und einem Tuch ausgestattet. Das Tuch wird automatisch befeuchtet und der Boden daraufhin gründlich gewienert. Eine typische Schwäche von Saugrobotern sind die Ecken und Kanten, an die sie aufgrund ihrer runden Form schlecht herankommen. Manche Hersteller lösen das Problem mit der D-Form oder einer integrierten Kantenreinigungsbürste. Andere Modelle imponieren mit einem sogenannten Spot-Modus zur Entfernung von hartnäckigem Schmutz wie den berüchtigten Rotweinflecken. Vor allem für Allergiker sind schließlich Modelle mit Feinstaubfilter attraktiv. Den besten Ruf hat in dieser Hinsicht der HEPA-Filter , denn dieser ist dazu fähig, auch kleinste Schwebeteilchen in der Luft abzufangen und sicher im Staubbehälter zu entsorgen.

Wie effizient soll er sein? Praktische Aspekte bei Saugrobotern

Von hohem praktischen Wert ist die Selbstständigkeit der Geräte. Je weniger sie sich an potenziellen Gefahrenstellen verheddern und nicht mehr weiterfahren können, desto besser ist dies für den Kunden. Neben der Anzahl an Sensoren ist deshalb die Wendigkeit der Saugroboter ein wichtiges Kriterium. Nützlich sind dafür beispielsweise ein Kettenantrieb wie bei Panzern und eine integrierte Kletterhilfe für kleinere Barrieren wie Türschwellen. Grundsätzlich sollte der Saugroboter selbstständig zur Ladestation bei leerem Akku zurückfinden, um sich automatisch wieder aufzuladen und seine Arbeit fortsetzen zu können. Das Gerät kann pro Ladung ca. eine Stunde seinen Dienst erweisen. Die Ladezeit beträgt zwischen einer Stunde und 3,5 Stunden. 
Besonders fortschrittliche Features und Funktionen

Saugroboter kompensieren ihre im Vergleich zu Staubsaugern noch geringere Arbeitsleistung mit einer ungleich größeren Betriebsamkeit. Während für das Staubsaugen pro Woche eher 30 Minuten Arbeitszeit anfallen, können es bei Saugrobotern viele Stunden sein. Praktisch ist es daher, wenn die Saugroboter genau dann arbeiten, wenn man selbst gerade auf der Arbeit ist. Fortschrittliche Saugroboter sind für diesen Zweck mit einem Timer ausgestattet und können vollautomatisch nach Wochenplan agieren. Außerdem gibt es auf dem Markt bereits Modelle mit Sprachsteuerung. Vorteilhaft ist auch die Steuerung über das Smartphone, wobei Saugroboter, die sich über Apps steuern lassen, besonders vielseitig sind. Dass Smart Home und Saugroboter gut zusammenpassen, das leuchtet unmittelbar ein. Modelle der höheren Preisklasse lassen sich deshalb problemlos mit dem Internet der Dinge vernetzen. 

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