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Wirtschaft
Das Carport: Überraschend vielfältig.

Ein Carport schützt vor Wind und Wetter, das weiß man. Aber welche Sorten gibt es und welches braucht man für das eigene Haus?

Freitag, 22.01.2021, 03:38 Uhr
Wirtschaft: Das Carport: Überraschend vielfältig.
Hagelschäden wie bei diesem Auto lassen sich durch Carports leicht vermeiden. Foto: Hans Braxmeier via pixabay.com

Wer kennt den Horror der Winterzeit denn nicht? Man quält sich aus dem warmen Bett hinaus in die morgendliche Dämmerung und will zur Arbeit fahren, steht dann aber vor einer gefrorenen Windschutzscheibe und gefrorenen Autofenstern, weil in der Garage der Wagen des Partners steht, oder die empfindlichen Gartenpflanzen darin überwintern. Da hilft nur Kratzen.

Oder ein Carport. Davon hat jeder schon einmal eines gesehen und in den letzten Jahren bestimmt häufiger, denn Carports erfreuen sich einer immer weiter steigenden Beliebtheit. Und das nicht ohne Grund: Zum einen sind sie sehr viel leichter, schneller und günstiger an das bestehende Eigenheim anzubauen als eine weitere Garage. Zum anderen schützen sie vor nahezu jeglicher Witterung. Nicht nur im Winter spart man sich auf magische Weise das Kratzen und schützt das Auto vor Schnee und Eisregen, in den anderen Jahreszeiten ist es ebenfalls sicher vor starkem Wind, plötzlichen Gewittern und vor allem Hagel, was nicht unterschätzt werden sollte. Allein 2019 belief sich der Schaden durch Hagel in Deutschland auf rund 900 Millionen Euro. Wenig bekannt ist außerdem, dass Carports natürlich besser durchlüftet sind als Garagen, dadurch das Auto schneller trocknet und weniger anfällig für Rost ist.

Wer sich dafür interessiert, ein Carport anzubauen, kann von der schieren Masse an Möglichkeiten aber leicht übermannt werden: verwendete Materialien, Designs und Dachformen geben der Individualität einen gewaltigen Spielraum und machen Carports oft zu Unikaten, die Hersteller gemeinsam mit den Kunden planen und nach Maß für sie professionell anfertigen, wie in diesem Online-Shop . Um sich trotzdem einen guten ersten Überblick verschaffen zu können, folgen nun die häufigsten Arten von Carports und deren Eigenschaften:

Flachdach Carport

Das Flachdach Carport verfügt, wie der Name schon verrät, über ein flaches oder ebenes Dach. Das spart nicht nur Material, sondern bietet gleichzeitig optisch einen edlen und modernen Anblick. In besonderen Fällen kann das Flachdach beim Anbau ans Haus sogar zum Balkon umfunktioniert werden. Ein Nachteil der Konstruktion ist aber die größere Traglast des Daches, vor allem was Schnee und Eis anbelangt. Wer in einer niederschlagsreichen Region lebt, sollte also zur Sicherheit zu einem Carport mit Spitzdach greifen.

Spitzdach Carport

Oftmals auch als Satteldach Carport bezeichnet, passen Spitzdach Carports mit ihren zwei schrägen Flächen perfekt zu fast jedem klassischen Haus mit gleicher Dachform. Wie dort sind auch beim Dach des Carports alle klassischen Dacheindeckungen machbar, was zusätzliche Anpassung ermöglicht. Aufgrund des größeren Dachstuhls ist diese Form von Carport meist preisintensiver als die flachen Varianten. Dafür entlastet die Schräglage des Daches die Last durch Schnee und andere Witterungen und macht das Carport so beständiger. Gleichzeitig bietet der Dachstuhl zusätzlichen Stauraum für besonders lange und sperrige Gerätschaften, wie Leitern, Bretter oder ähnliches.

Pultdach Carport

Anders als beim Spitzdach gibt es beim Pultdach Carport nur eine schräge Fläche, es lässt sich damit ideal direkt an das Eigenheim anbauen und wirkt so weniger fremd als andere Carportarten. Dadurch werden sie oft nicht nur zur Unterbringung von Auto oder Motorrad verwendet, sondern können auch beispielsweise die Terrasse oder den Eingangsbereich unterdachen, sie so schützen und optisch aufwerten.

Walmdach Carport

Mit gleich vier abgeschrägten Flächen bietet das Walmdach einige Vorteile gegenüber den anderen Dachvarianten. Es schützt noch besser vor Wetterbedingungen als etwa das Spitzdach, verhindert jegliche Bildung von Staunässe, bleibt auch bei starkem Wind unbeeindruckt und verteilt das Gewicht von Schnee gleichmäßiger. Damit ist das Walmdach Carport auch langlebiger als andere Carportformen. Selbst ohne Seitenwände hält es außerdem jegliche Autoscheiben vom Gefrieren ab, weil die Wärme besser im Dachstuhl gespeichert bleibt. Mit dem aufwändigeren Dachstuhl steigen aber dafür ebenso die Kosten.

Solarcarport

Erneuerbare Energien sind der große Trend unserer Zeit. Im vergangenen Jahr wurde fast die Hälfte des Energieverbrauchs in Deutschland durch erneuerbare Energien abgedeckt . Dieser Trend lässt sich auch mit einem Carport kombinieren, indem man die Dachstruktur wie auch beim normalen Haus mit Photovoltaik-Modulen ausstattet. Die Dachform dabei ist egal, solange genug Sonne auf die Platten trifft, damit es sich auch auszahlt. In einigen Jahren hat sich dann die Anlage selbst abgezahlt und erzeugt nachhaltige Energie, die direkt in eine Ladestation fließen kann, sollte man ein Elektroauto unter seinem Carport parken.

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