Fleischkonzern verhandelt über Übernahme der defizitären Salatsparte des Dissener Feinkostherstellers
Greift Tönnies bei Homann zu?

Rheda-Wiedenbrück/Dissen (WB) -

Der Rheda-Wiedenbrücker Fleischkonzern Tönnies ist offenbar erneut auf Einkaufstour in der Region. Das Unternehmen verhandelt dem Vernehmen nach intensiv über die Übernahme der Salatsparte des Feinkostherstellers Homann in Dissen (Landkreis Osnabrück). Von Oliver Horst
Mittwoch, 14.04.2021, 03:33 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 14.04.2021, 03:33 Uhr
Der Homann-Stammsitz in Dissen bei Osnabrück. Der Tönnies-Konzern könnte die dort ansässige Salatsparte übernehmen.
Der Homann-Stammsitz in Dissen bei Osnabrück. Der Tönnies-Konzern könnte die dort ansässige Salatsparte übernehmen. Foto: dpa
Dieser Geschäftsbereich schreibt seit längerem rote Zahlen – der Homann-Mutterkonzern Müller sucht seit einem Jahr einen strategischen Partner oder Käufer. Die Gespräche mit Deutschlands größtem Fleischkonzern Tönnies sind nach WESTFALEN-BLATT-Informationen in der entscheidenden Phase. Dem Vernehmen nach wird über Details verhandelt und geht es vor allem auch um finanzielle Fragen. Tönnies will demnach kein Geld für die defizitäre Sparte mit knapp 1000 Mitarbeitern zahlen, sondern fordert für eine Übernahme – auch wegen Pensionslasten und Lärmschutzauflagen – noch Geld vom Müller-Konzern.
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