Di., 13.08.2019

Bürger können Gewässervorschläge einreichen Neue Heimat für Edelkrebse in NRW gesucht

Bad Münstereifel (WB). Edelkrebse finden sich heute fast nur noch in Oberläufen von Fließgewässern oder abgeschlossenen Gewässern. Der Fischereiverband NRW und der Naturschutzbund NABU möchten den Krebs deshalb in weiteren Gewässern ansiedeln.

Die größten Gefahren für Edelkrebse sind invasive, amerikanische Flusskrebsarten und die von ihnen eingeschleppte Krebspest. Damit der Edelkrebs in Nordrhein-Westfalen nicht ausstirbt, werden nun Gewässer gesucht, die im Sommer mindestens 15 Grad warm sind, lehmige Ufer und viele Versteckmöglichkeiten wie grobe Steine, Wurzeln und Totholz haben.

Und: Es dürfen keine amerikanischen Flusskrebsarten im Gewässer selbst und im näheren Umfeld vorkommen. Wer ein Gewässer vorschlagen möchte, kann sich an das Edelkrebsprojekt NRW (01577/6216374 oder info@edelkrebsprojektnrw.de ) wenden. Edelkrebse können vom Kopf bis zur Schwanzspitze 20 Zentimeter groß werden. Der Körper ist dunkel- bis rotbraun, es gibt aber auch blaue Tiere.

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