«Mit dem Virus leben»
WHO dämpft Erwartung auf baldige Ausrottung des Coronavirus

Für WHO-Nothilfekoordinator Mike Ryan ist klar, dass das Coronavirus vorerst nicht ausgerottet werden kann. Deswegen fordert er von den Ländern klare Maßnahmen

Freitag, 24.07.2020, 00:25 Uhr aktualisiert: 24.07.2020, 05:01 Uhr
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) glaubt nicht an eine baldige Corona-Ausrottung.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) glaubt nicht an eine baldige Corona-Ausrottung. Foto: Peter Klaunzer

Genf (dpa) - Eine baldige Ausrottung des neuen Coronavirus ist nach Überzeugung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nicht in Sicht. «Wir müssen lernen, mit dem Virus zu leben», sagte Nothilfekoordinator Mike Ryan in Genf.

«Wir werden in absehbarer Zukunft nicht in der Lage sein, das Virus zu beseitigen oder auszurotten.» Vielmehr müssten die Menschen lernen, mit dem Virus zu leben und in eine gewisse Normalität zurückzufinden.

Ryan rief die Länder weltweit auf, alle zur Verfügung stehenden Maßnahmen einzusetzen, um die Infektionsketten zu unterbrechen. Dazu gehöre auch, im Notfall Bars oder Clubs vorübergehend wieder zu schließen oder die Zahl der Besucher zu begrenzen.

«Wenn die Infektionsrate in einer Gesellschaft hoch ist, dann werden Aktivitäten, die viele Menschen zusammenbringen, vor allem in geschlossenen Räumen, weitere Übertragungen der Krankheit verursachen», sagte Ryan.

© dpa-infocom, dpa:200724-99-905061/2

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7506530?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198306%2F2509831%2F2198344%2F
„Für mich gilt das C noch etwas“
Christian Haase hat sich die Kirche St. Ursula in Schloß Holte als Hintergrundmotiv ausgesucht. Der christliche Glaube spielt für den CDU-Bundestagsabgeordneten aus Beverungen (Kreis Höxter) eine große Rolle. „Außerdem heißt meine Mutter Ursula“, sagt Haase. Foto: Andreas Schnadwinkel
Nachrichten-Ticker