Gesundheit
Bauchschmerzen – Hilfe und Tipps bei Magenproblemen

Bauchschmerzen haben unterschiedliche Ursachen. Wir werfen einen Blick auf die Auslöser und haben Tipps zur ersten Hilfe bei Magenproblemen für dich hier zusammengefasst.

Donnerstag, 24.09.2020, 06:00 Uhr aktualisiert: 29.09.2020, 15:08 Uhr
Gesundheit: Bauchschmerzen – Hilfe und Tipps bei Magenproblemen
Bauchschmerzen können verschiedene Ursachen haben. Foto: colourbox.de

Ursachen von Unwohlsein im Magen

Für die richtige Hilfe bei Bauchschmerzen müssen Sie zunächst wissen, woher sie kommen. Es gibt eine ganze Reihe verschiedener Ursachen von Blähungen , Magenschmerzen, Völlegefühl oder Verstopfungen.

Mitunter schlägt Ihnen zum Beispiel etwas im wahrsten Sinne des Wortes auf den Magen. Stress, Ärger, oder Wut können sich unter anderem in Magenproblemen bemerkbar machen. Manchmal kommt das unangenehme Gefühl aber auch von einer zu üppigen oder zu späten Mahlzeit.

Bauchschmerzen sind außerdem eine typische Folge verschiedener Unverträglichkeiten. Laktose-, Fruktose- oder Glutenintoleranz können beim Genuss entsprechender Lebensmittel Durchfälle, Blähungen, Krämpfe oder Verstopfung verursachen.

In seltenen Fällen stecken hinter dem Unwohlsein im Magen ernsthaftere Erkrankungen wie ein Magengeschwür. Zudem kommen als Ursache auch (chronisch) entzündliche Krankheit wie eine Colitis ulcerosa infrage.

Um Bauchschmerzen effektiv zu beheben, müssen Sie die Hilfe also entsprechend an die Ursache anpassen. Ein Arzt kann Ihnen die entsprechende Diagnose stellen und Sie über die Möglichkeiten der Behandlung beraten.

Hilfe bei Bauchschmerzen durch Essen

Sie haben zu viel geschlemmt und jetzt drückt der Bauch? Dann können Sie sich womöglich mit einfachen Hilfsmitteln aus deiner Küche weiterhelfen. Tee aus Anis, Kümmel und Fenchelsaat nehmen Betroffene als wohltuend bei Blähungen wahr. Ihm wird eine regulierende Wirkung auf die Verdauung nachgesagt und ist dadurch bei Unwohlsein im Magen ein bewährter Ratschlag. Außerdem ist Pfefferminze bei Verdauungsbeschwerden bei Bauchschmerz-Geplagten beliebt . Sie können frische Minze essen oder als Tee aufbrühen. Zudem hält die Apotheke verschiedene Präparate bereit, die den Magen beruhigen sollen.

Einer der besten Tipps bei Magenproblemen ist jedoch noch viel leichter: Schenken Sie Ihrem Bauch Freiraum! Am besten öffnen Sie den Hosenbund und entspannen sich. Legen Sie sich hierzu einen warmen Wickel oder eine Wärmflasche auf den Bauch. So lassen sich manche Beschwerden bereits beruhigen.

Wenn Sie öfters nach kulinarischen Köstlichkeiten unter Magenprobleme leiden, ist die beste Hilfe, auf leichtere, gut verdauliche Kost zurückzugreifen. „Fettarm, zuckerarm, nicht zu scharf“, so könnte dann Ihr Motto heißen. Optimal sind unter anderem Haferflocken, Kartoffelbrei, Gemüsesuppen und Brühen.

Bauchschmerzen durch eine Nahrungsmittelunverträglichkeit

Nahrungsmittel als Ursache für Unwohlsein im Magen sind nicht zu unterschätzen: Meist treten die Symptome zeitlich verzögert auf, sodass es schwerfällt, das Essen mit dem Problem in Verbindung zu bringen. Wenn Sie also eine Unverträglichkeit vermuten, ist bei Bauchschmerzen das Ernährungstagebuch eine gute Hilfe. Einige Wochen sollten Sie es führen. Dann lassen sich in den meisten Fällen schon erste Muster erkennen. Ist es vielleicht die Laktose oder vertragen Sie keine Fruktose in Obst oder Fertigprodukten? Ein Arzt begleitet Sie auf der Suche nach dem Übeltäter und kann Ihnen die Unverträglichkeit bestimmen.

Steht fest, was Ihre Bauchschmerzen verursacht, ist natürlich die beste Hilfe, die Ursache zu meiden. Manchmal müssen Sie jedoch nicht ganz verzichten, sondern können herausfinden, welche Menge Sie noch ohne Probleme vertragen. Anders sieht das bei Nahrungsmittelallergien aus. Hier müssen Sie die Inhaltsstoffe, auf die Sie allergisch reagieren, immer vollständig und konsequent meiden. Je nach Nahrungsmittel gibt es jedoch passende Alternativen, auf die Sie zugreifen dürfen.

Weitere Tipps bei Magenproblemen

Haben Sie immer wieder Unwohlsein im Magen, Bauchschmerzen oder Verdauungsbeschwerden? Konnte Ihnen auch ein Ernährungstagebuch nicht weiterhelfen? Dann sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. Manchmal stecken verschiedene Krankheitserreger hinter den Beschwerden. Dabei kann auch eine chronische Erkrankung des Verdauungstraktes vorliegen. Unter Umständen sind dann Medikamente wie Antibiotika zur Behandlung notwendig. Ebenso ist eine Operation in schweren Fällen möglich. Ein Mediziner wird Sie je nach Diagnose über die Therapie-Möglichkeiten informieren.

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