Do., 18.07.2019

»Manager-Magazin« berichtet über angeblichen Plan des Rahdener Investors Windhorst mit Hertha BSC an die Börse?

Lars Windhorst.

Lars Windhorst. Foto: dpa

Von Bernhard Hertlein

Rahden/Berlin (WB). Die von Lars Windhorst (42) geführte Investment-Holding Tennor (früher Sapinda) hat angeblich insgesamt 450 Millionen Euro für den Einstieg beim Fußball-Bundesligisten Hertha BSC Be rlin geboten. Angeblich will er das Investment schon mittelfristig zu Geld machen. Einem Bericht des »Manager Magazins« zufolge plant der aus Rahden (Kreis Minden-Lübbecke) stammende Unternehmer bereits den Börsengang.

Hertha BSC wäre nach Borussia Dortmund der zweite Fußball-Bundesligist, von dem Wertpapiere an der Börse gehandelt werden. Zwei andere Investoren, die in Berlin gegen Windhorst das Nachsehen hatten, waren angeblich nur bereit, 280 bzw. 350 Millionen Euro zu bezahlen. Windhorst will die 450 Millionen Euro, mit der 49,9 Prozent an der Profiabteilung von Hertha erwirbt, angeblich in zwei Tranchen bezahlen. Eine Bestätigung von Lars Windhorst oder Tennor liegt nicht vor.

»Mit insgesamt 450 Millionen Euro wäre Hertha also deutlich wertvoller als etwa der FC Sevilla, der seit 2014 dreimal die Europa League gewann. Den spanischen Klub bewertete die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG zu Jahresbeginn mit rund 350 Millionen Euro«, schreibt das »Manager-Magazin«.

»Auf dem Niveau von Paris und Madrid«

In der Mittwochausgabe war in der »Süddeutschen Zeitung« noch von einem wesentlich kleineren Betrag die Rede, den Windhorst bei Hertha BSC investieren wolle: 225 Millionen Euro, ebenfalls in zwei Tranchen. In seinem Büro im Internationalen Handelszentrum am Bahnhof Friedrichstraße in Berlin hatte der zu Beginn seiner Karriere als Unternehmer-Wunderkind hochgelobte Rahdener den Reportern zu seinem jüngsten Investment gesagt: »Ich bin fest davon überzeugt, dass Hertha das Potenzial hat, in absehbarer Zeit zu den Spitzen-Hauptstadtklubs in London, Paris oder Madrid aufzusteigen.« Überhaupt werde der Profi-Fußball in naher Zukunft »einen weiteren gewaltigen Schub erleben, was die wirtschaftliche Entwicklung angeht. Da ist die Luft nach oben noch enorm.«

 

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