Clemens Tönnies zeigt Verständnis: Schutz vor dem Coronavirus hat Vorrang
Derby Dortmund-Schalke als Geisterspiel?

Warendorf (WB/in). Clemens Tönnies, Chef des größten Schlachterei-Unternehmens in Deutschland und Aufsichtsratsvorsitzender des Bundesligaclubs Schalke 04, hat Verständnis für die Forderung, angesichts der Gefahren durch den Coronavirus Bundesligaspiele vor leeren Zuschauerrängen durchzuführen .

Dienstag, 10.03.2020, 10:39 Uhr aktualisiert: 10.03.2020, 12:34 Uhr
Ein Bild aus dem Oktober-Spiel in der Veltins-Arena: Dortmunds Marco Reus (links) und Schalkes Bastian Oczipka kämpfen um den Ball. Foto: dpa
Ein Bild aus dem Oktober-Spiel in der Veltins-Arena: Dortmunds Marco Reus (links) und Schalkes Bastian Oczipka kämpfen um den Ball. Foto: dpa

Das gelte auch für das große Derby Dortmund gegen Schalke, das am kommenden Samstag auf dem Spielplan steht.

Clemens Tönnies

Clemens Tönnies Foto: dpa

Bei einem Besuch eines Treffens Schalke-Fanclubs aus dem Münsterland im Kolpinghaus in Warendorf sagte Tönnies laut „Radio Warendorf“ : „Ich sehe es nicht als die ganz große Katastrophe an. Natürlich sehe ich lieber ein Derby mit Publikum und mit dem ganzen Theater, was dann dazu gehört. Aber jetzt stellen wir erst einmal die Gesundheit der Fans und der Bevölkerung ganz nach vorne.“

Die Entscheidung, ob das Derby als „Geisterspiel” ausgetragen wird, soll an diesem Dienstag fallen.

Unterdessen teilt Schalke auf seiner Homepage mit, dass bis auf weiteres kein öffentliches Training stattfinden wird. Das betreffe sowohl die Profimannschaft als auch alle weiteren Teams.

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