Arminias Sportchef Arabi hofft auf die Trendwende bei Union Berlin
„Wir müssen das abschütteln“

Bielefeld -

Doch dass der DSC am Ende so dermaßen chancenlos und so wenig aufopferungsvoll gegen die beiden Topteams auftritt, war in dieser Deutlichkeit vielleicht nicht ganz zu erwarten gewesen.

Sonntag, 01.11.2020, 19:16 Uhr
Sport-Geschäftsführer Samir Arabi will die nächsten Aufgaben mit Optimismus angehen.
Sport-Geschäftsführer Samir Arabi will die nächsten Aufgaben mit Optimismus angehen. Foto: Thomas F. Starke

Will man es positiv sehen, dann hat der DSC Arminia sowohl Bayern München als auch Borussia Dortmund immerhin einmal hinter sich gebracht.

Doch dass der DSC am Ende so dermaßen chancenlos und so wenig aufopferungsvoll gegen die beiden Topteams auftritt, war in dieser Deutlichkeit vielleicht nicht ganz zu erwarten gewesen.

„Wenn man die Großen ärgern will, dann braucht man eine Pokalspielmentalität und das Publikum. So haben es einige in der Vergangenheit geschafft, etwas gegen die großen Mannschaften zu holen. Aber wir waren in beiden Heimspielen chancenlos. Das muss man jetzt so akzeptieren“, fasst DSC-Sport-Geschäftsführer Samir Arabi die beiden vergangenen Heimspielpleiten zusammen. 1:4 gegen Bayern, 0:2 gegen den BVB: Die Dominanz der Kontrahenten war für den DSC Arminia in beiden Begegnungen erdrückend.

Der Spielplan mit solchen hochkarätigen Gegnern gleich zu Beginn der Saison meint es natürlich nicht gut mit den Arminen. Und auch das nicht vorhandene Publikum wird gerade bei einem in den meisten Fällen nicht favorisierten Aufsteiger als Schubkraft fehlen. Doch da ist Arabi realistisch: „Das ist uns alles bewusst, aber wir können es nun sowieso nicht ändern.“

Der Sportchef blickt allerdings lieber optimistisch voraus als nur die negative Vergangenheit zu thematisieren: „Es wäre gelogen, wenn ich nicht sagen würde, dass Union Berlin nun eine ganz andere Größenordnung ist als es Bayern oder Dortmund waren.“

Für Arminia gehe es nun darum, sich mental von den Negativerlebnissen der vergangenen Wochen zu lösen und selbstbewusst die Aufgabe in der Hauptstadt anzugehen. „Mit so einer Situation geht jeder anders um. Ich bin aber weiter absolut davon überzeugt, dass wir die Qualität haben. Das alles kann passieren. Man muss es jetzt aber abschütteln“, fordert Samir Arabi.

Die anhaltende Corona-Krise und die ausbleibenden Einnahmen durch den Ausschluss des Publikums werden den Aufsteiger laut Arabi finanziell übrigens nicht ins Wanken bringen. „Wir haben die ganze Saison sehr defensiv durchgeplant. Die Zuschauerthematik wird uns sicher nicht den Stecker ziehen“, betont der Sportchef.

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