Do., 20.06.2019

Alexander Zverev über seine Verletzung und sein Achtelfinale gegen Steve Johnson »Ich wusste, was ich machen konnte und was nicht«

Alexander Zverev wurde am Donnerstag von Minute zu Minute sicherer.

Alexander Zverev wurde am Donnerstag von Minute zu Minute sicherer. Foto: Thomas F. Starke

Von Hans Peter Tipp

Halle (WB). Zunächst gewann Alexander Zverev eindrucksvoll im Achtelfinale gegen Steve Johnson (USA). Anschließend sprach der deutsche Tennisstar in Halle erstmals über die Art der Knieverletzung, die er sich drei Tage zuvor zugezogen hatte.

»Ich habe einen Bluterguss. Es hat sich viel Flüssigkeit gesammelt. Meinen Sehnen geht es gut. Aber es ist alles sehr angeschwollen. Aber sonst ist alles okay«, sagte Zverev, nachdem er zuvor vor ausverkauften Rängen mit 6:4, 7:5 die Runde der letzten Acht erreicht hatte.

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Es gibt ein paar Bewegungen, bei denen es weh tut.

Alexander Zverev

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Völlig schmerzfrei war der gebürtige Hamburger aber nicht, wie er anschließend zugab: »Es gibt ein paar Bewegungen, bei denen es weh tut. Ich werde aber nicht sagen, bei welchen. Sonst liest das noch jemand. Aber ich denke, in ein paar Tagen wird es besser.«

Eine Absage der Partie gegen Johnson war offenbar kein Thema – auch nicht mit Hinblick auf das anstehende Wimbledonturnier (1. bis 14. Juli). »Ich bin in Halle. Und jedes Mal, wenn ich hier die Chance habe, ein Match zu spielen, werde ich es auch tun«, sagte Zverev.

Letzte Gewissheit gab ihm ein Fitnesscheck auf dem Trainingsplatz. »Heute Morgen habe ich länger gespielt als normalerweise im Warm-up. Ich habe alles getestet«, sagte der Deutsche am Donnerstag: »Das war die Testphase, damit ich nicht die ersten Spiele vorsichtig sein und testen muss. Ich wusste genau, was ich auf dem Platz machen kann und was nicht.«

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Ich habe von Anfang an nicht so viel an mein Knie gedacht, sondern mehr an mein Spiel und wie ich gewinnen kann.

Alexander Zverev

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Im Match hätten ihn weder die Verletzung noch etwaige Gedanken daran beeinträchtigt. Zverev: »Ich habe von Anfang an nicht so viel an mein Knie gedacht, sondern mehr an mein Spiel und wie ich gewinnen kann.«

Mit seiner Leistung gegen den US-Amerikaner, der bereits zwei Rasenturniere gewonnen hat, war Zverev einverstanden: »Ich bin relativ froh, wie es gelaufen ist und froh, dass ich noch im Turnier bin.« Am Freitag geht es im zweiten Match des Tages auf dem Centre Court gegen den Belgier David Goffin. Der war mal Top Ten und ist momentan die Nummer 33 der Weltrangliste.

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