Auch Diskuswerferin Pudenz aus Herford hat ihr Ticket in der Tasche
Sprinterin Pinto für WM nominiert

Paderborn (WB). Jetzt ist es auch offiziell: Tatjana Pinto wird bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften (27. September bis 6. Oktober) in Doha (Katar) starten. Die 27-Jährige wurde am Freitag vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) über 100, 200 und für die 4x100-Meter-Staffel nominiert.

Freitag, 09.08.2019, 17:49 Uhr aktualisiert: 09.08.2019, 17:52 Uhr
Sprinterin Tatjana Pinto (LC Paderborn) hat ihr WM-Ticket sicher. Foto: dpa
Sprinterin Tatjana Pinto (LC Paderborn) hat ihr WM-Ticket sicher. Foto: dpa

Die Paderbornerin ist über die beiden Sprintstrecken derzeit die stärkste Deutsche (11,09 beziehungsweise 22,65 Sekunden). Nach der DM in Berlin hatte Pinto gesagt: »Ich habe das Gefühl, ich bin auf dem richtigen Weg.«

Ebenfalls ihr WM-Ticket erhielt die gebürtige Herforderin Kristin Pudenz (SC Potsdam). Die 26 Jahre alte Diskuswerferin hatte am vergangenen Wochenende erstmals den deutschen Meistertitel gewonnen. Während Pinto und Pudenz nun also Planungssicherheit haben, fehlen die Bielefelder Mateusz Przybylko (Hochsprung) und Amanal Petros (10.000 und 5000 Meter) noch im deutschen WM-Aufgebot.

Kristin Pudenz ist für die WM nominiert.

Kristin Pudenz ist für die WM nominiert. Foto: dpa

Der DLV hat am Freitag nach den zuvor bereits nominierten sieben Geherinnen und Gehern weitere 39 Athletinnen und Athleten für Doha nominiert. Angeführt wird das bisherige Aufgebot neben Pinto (LC Paderborn) von Weitsprung-Europameisterin Malaika Mihambo (LG Kurpfalz), die mit 7,16 Metern die aktuelle Weltrangliste anführt, und Konstanze Klosterhalfen (Leverkusen), die bei den deutschen Meisterschaften einen deutschen Rekord über 5000 Meter lief.

Gleich vier Medaillenanwärter kann der DLV im Speerwerfen bei der WM an den Start schicken. Weltmeister Johannes Vetter (Offenburg) hat als Titelverteidiger eine Wildcard. Hinzu kommen Andreas Hofmann (Mannheim), Thomas Röhler (Jena) und Bernhard Seifert (SC Potsdam). Alle vier nominierten Werfer bringen Bestleistungen zwischen 89 und 95 Metern mit.

Diskus-Olympiasieger Christoph Harting erhielt einen Denkzettel . Er ist bislang nicht nominiert worden. Der Berliner hatte zuletzt harsche Kritik an den deutschen Meisterschaften und dem DLV geäußert. Zudem war er in der Qualifikation der nationalen Titelkämpfe am vergangenen Wochenende in Berlin mit drei ungültigen Versuchen gescheitert.

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