Di., 03.09.2019

SC Paderborn und Arminia Bielefeld mit Leihspielern vertreten Umbruch in der 3. Liga: Mehr als 500 Transfers

Ex-Armine Max Christiansen (links) jubelt jetzt für Waldhof Mannheim.

Ex-Armine Max Christiansen (links) jubelt jetzt für Waldhof Mannheim. Foto: Uwe Anspach/dpa

Bielefeld/Paderborn (WB/dpa). Die 20 Clubs aus der 3. Fußball-Liga waren in diesem Sommer aktiv wie lange nicht mehr. Bis zum Schluss des Transferfensters am Montagabend gingen 530 Transfers über die Bühne. Auch mit Hilfe aus Ostwestfalen.

2018 waren es noch 496 gewesen und im Jahr davor 478. Am letzten Tag der Transferperiode verpflichteten die Vereine vor allem Spieler auf Leihbasis - unter anderem verstärkte sich Tabellenführer Eintracht Braunschweig für die laufende Saison mit Kevin Goden vom 1. FC Nürnberg und Patrick Kammerbauer vom SC Freiburg. Die Würzburger Kickers holten den Nürnberger Simon Rhein und 1860 München verpflichtete Tim Rieder vom FC Augsburg. Der FC Hansa Rostock lieh in den letzten Tagen sogar gleich drei junge Spieler von höherklassigen Clubs aus.

Prominenter Zugang für Chemnitz

Nur Tage zuvor kehrte Prince Osei Owusu von Arminia Bielefeld zu den Münchener Löwen auf Leihbasis zurück. Bereits in der Rückrunde der abgelaufenen Saison absolvierte Owusu 16 Spiele für den TSV und erzielte dabei drei Tore.

Vom DSC zum TSV: Prince Osei Owusu wurde an 1860 München ausgeliehen. Foto: Thomas F. Starke

Ebenfalls den Weg aus Bielefeld in die 3. Liga gingen Max Christiansen (Waldhof Mannheim) und Leandro Putaro, der nach einem Leihgeschäft fest zu Eintracht Braunschweig wechselte. Der Chemnitzer FC hat derweil am Ende eines turbulenten Sommers mit Philipp Hosiner (Sturm Graz) am »Deadline Day« einen prominenten Ersatz für den Anfang August geschassten Kapitän Daniel Frahn präsentiert.

Paderborner Drinkuth kickt für HFC

Auch Ostwestfalens Bundesligist SC Paderborn wird weiterhin ein Auge auf die 3. Liga werfen. Zumal mit Felix Drinkuth ein Leihspieler für den Halleschen FC aktiv ist. Luca Pfeiffer (Würzburger Kickers), Julius Düker (SV Meppen) und Lukas Boeder (MSV Duisburg) wechselten fest in die Drittklassigkeit.

Lukas Boeder wurde vom SC Paderborn Richtung Duisburg verabschiedet. Foto: Oliver Schwabe

Seit dem Saisonstart im Juli haben alle Drittligisten noch an ihren Kadern geschraubt. Zum einen mussten sie auf Abgänge reagieren wie der FC Ingolstadt oder die SpVgg Unterhaching, zum anderen auf den schwachen Saisonstart wie Chemnitz oder der Tabellenletzte FC Carl Zeiss Jena, der am Montag seinen ersten Punkt der Saison holte.

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